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EXPERIMENTAL POETRY

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Johannes Theodor Baargeld: ‘Röhrensiedlung oder Gotik’

Röhrensiedlung oder Gotik
Jazz, Jazzband, Bandwurm. Der Burschensaft thomasinischer Printengänger vel expressive Spekulatiusarchitekten ist bei der Renovierung seiner durchlaufend honorierten Arbeiten auf den Kriminalvorwurf No. 2333/1920 geh. gestoßen. Der Podrekt 2333/1920 geh. wurde am 15. Januar 11.30 vorm. persönlich durch den Komunalbaueleven moritz remond eingebacken und verhandelt die Besandung des Röhrensystems durch den Auflauf des Kölner Doms.

Nachdem die philoporne Klingel des Bundes zu dem Podrekt durch Ansaugen von Gefrierhosen Stellung genommen, erklärt der außerhalb der Haftpflicht stechende     Pornodidakt rauchlose erst die Einfühlung der Kommunalgotik als Abbau der Ehe und droht mit der Kommunalisierung seiner Frau. Während albert einstein und die Sozialistin auguste rodin Glückwunschtelegramme häkeln, sägt die Zentrale w/3 der Bewegung dada für das einjährig-freiwillige Diözesan-Derby einen Vergleich auf dem Boden der Röhrenarchitektur aus. Die Abstimmungsgebiete werden sich bestimmen lassen, ob die Gewölbeparteien des Eiffelturmes zu vergraben sind, der ein freigelegter Keller ist und den Verstimmungen des Betriebröhrengesetzentwurfes widerspricht. Der Kosmopolid leo seiwet hat seine Geliebte geheiratet. Das Jubelpaar hat sich an die Zentrale w/3 Abt.

Röhrenarchitinktur mit dem Büttel gesandt, der durch Anbringen von Röhrenfarcaden an den Brandmauern und Häuserhintern seines Viertels dem Tag ein Psychoparallelepitaph setzt. Der Geheimurn “Stätteerweiterung” des Dada Maschke B.D.B. hat in den Bäumen des städt. Ziertierentwertungsverwalts (Nippes, Schiefersburgerweg 150-154, Tel. A4491) eine plananatomische Ornamentalwarte verrichtet. Das Institut beabsichtigt mit einer Aufzahl Entwachsungen, abnormer Haarungen, Kotsteinerungen und Perlbildungen am weiblichen Akt den Ornamentalkanon der Röhrenaphrotektur auszukauen. Das Kinoweilchen clever hasenfalter wird weite’ wiede’ von seinem Sohn begossen. hasenwalter ist durch Verführung des Dadaisten johann r. rubiner in der Röhrensiedlung Sylt mit seinem Sohn konstipiert worden. Als Folge des Januar-hochwassers sind die Vasen der Dadaistin rosala meerfeld geplatzt. Die Konsumentenvereinigung hat daher die Kanarisierung des Dezernentenwesens durch Harzer Roller beantragt. Trotzdem hat der Propagandist der Interjektion Prof. wilh. fachinger – bonn in studentischer Sitzung der Bonnendiplombeflissenen die expressionistische Ausmalung seiner Gattin verelendet.

Das ergriffene Altarwerk “mein einzige Passion” wurde nachm. 3.15 vom Erzbischof Dr. schultze zweimal durch die Offizien des Domkapitels geweht. Der Satinist hans arp, Emissär des Internationalen Aktionsausschusses “D” hat der Nitte des Philatheleten Prof. leopold von schäler den amor intellektualis dei vertragen. Dagegen wird der verliebte Philathelet in seiner nächsten Puberkation seiner Nitte die Vorgüsse der Augustinischen Röhrensynthese geleisen. arp glaubt zu dem Ergebnis zu kommen, daß die Gotik eine erektive Vomations-erscheinung der Zahnfäule ist, und bereits eine Dränagedräsine mit Hilfe des Röhrensystems.

Die Ortsnucke Zürich der dadaistischen Bewegung hat 920 deutsche Roßhaarzahnwürste an die rheinischen Commilitonen Sozial-Kompottstudierenden ausgeglichen. Wir sollen die Röhrenarchitektur an und in der Röhre. Röhrenbein. Pegoud steht Röhre. Die – anni – besant steht Röhre. Wieland Heartfield (aus dem Englischen unterschlagen von der Gesellschaft der Künste in Köln Ausgabe “A”) steht Röhre. Steht Röhren! Collaborate! Stehröhre:

Die Gotik ist der grimassierende Exhibitionalis der Klotzeier.

Der Gotiker ist der Selbstmörder in Geschlechtsverkleidung. Collabor, Bohrrohr, die Harmröhre röhrt, r r r r r rumpfsdada.

Johannes Theodor Baargeld
(1892-1927)
‘Röhrensiedlung oder Gotik’

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Peter Jordens: Hendrik Werkman en De Ploeg. The Next Call en het constructivisme

Hendrik Nicolaas Werkman (1882-1945) wordt in 1919 lid van de ‘Groninger Kunstkring De Ploeg’.

Men waardeert hem vooral als drukker. In 1922, wanneer hij zakelijk een stap terug moet doen, maakt Werkman kennis met het gebruik van typografisch zetmateriaal als vorm van drukkunst. Hij begint de mogelijkheden ervan te onderzoeken.

De eerste proeve van zijn kunnen is de uitgave van The Next Call, een serie van negen achtbladige cahiers bestaande uit teksten en abstracte composities die hij tussen 1923 en 1926 aan vrienden en andere mogelijk geïnteresseerden toestuurt. Talrijk zijn de aanwijzingen dat Werkman zich daarbij heeft laten inspireren door het dadaïstische en constructivistische idioom van de internationale avant-garde. Een modernistisch tijdschrift als een van de vele andere is The Next Call niet. Teksten en druksels laten zien dat het gaat over Werkman zelf, over wat hem in deze cruciale periode van zijn leven wezenlijk beroert

Peter Jordens:
Hendrik Werkman en De Ploeg.
The Next Call en het constructivisme
Dit boek verschijnt in oktober 2017
€ 22,50
ISBN 9789462582286
Formaat: 20 x 26,5 cm
Aantal pagina’s 176
In samenwerking met Museum Belvédère
Circa 150 afbeeldingen in kleur
Jaar 2017
Uitvoering: Gebonden
Uitg.: wbooks

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Hugo Ball: Sieben schizophrene Sonette

  

Sieben schizophrene Sonette

1. Der grüne König

Wir, Johann, Amadeus Adelgreif,
Fürst von Saprunt und beiderlei Smeraldis,
Erzkaiser über allen Unterschleif
Und Obersäckelmeister vom Schmalkaldis

Erheben unsern grimmen Löwenschweif
Und dekretieren vor den leeren Saldis:
“Ihr Räuberhorden, eure Zeit ist reif.
Die Hahnenfeder ab, ihr Garibaldis.

Man sammle alle Blätter unserer Wälder
Und stanze Gold daraus, soviel man mag,
Das ausgedehnte Land braucht neue Gelder.

Und eine Hungersnot liegt klar am Tag.
Sofort versehe man die Schatzbehälter
Mit Blattgold aus dem nächsten Buchenschlag.”

2. Die Erfindung

Als ich zum ersten Male diesen Narren
Mein neues Totenwäglein vorgeführt,
War alle Welt im Leichenhaus gerührt
Von ihren Selbstportraits und anderen Schmarren.

Sie sagten mir: nun wohl, das sei ein Karren,
Jedoch die Räder seien nicht geschmiert,
Auch sei es innen nicht genug verziert
Und schließlich wollten sie mich selbst verscharren.

Sie haben von der Sache nichts begriffen,
Als daß es wurmig zugeht im Geliege
Und wenn ich mich vor Lachen jetzt noch biege,

So ist es, weil sie drum herum gestanden,
Die Pfeife rauchten und den Mut nicht fanden,
Hineinzusteigen in die schwarze Wiege.

3. Der Dorfdadaist

In Schnabelschuhen und im Schnürkorsett
Hat er den Winter überstanden,
Als Schlangenmensch im Teufelskabinett
Gastierte er bei Vorstadtdilettanten.

Nun sich der Frühling wieder eingestellt
Und Frau Natura kräftig promenierte,
Hat ihn die Lappen- und Attrappenwelt
Verdrossen erst und schließlich degoutieret.

Er hat sich eine Laute aufgezimmert
Aus Kistenholz und langen Schneckenschrauben,
Die Saiten rasseln und die Stimme wimmert,
Doch läßt er sich die Illusion nicht rauben.

Er brüllt und johlt, als hinge er am Spieße.
Er schwenkt jucheiend seinen Brautzylinder.
Als Schellenkönig tanzt er auf der Wiese
Zum Purzelbaum der Narren und der Kinder.

4. Der Schizophrene

Ein Opfer der Zerstückung, ganz besessen
Bin ich – wie nennt ihr’s doch? – ein Schizophrene.
Ihr wollt, daß ich verschwinde von der Szene,
Um euren eigenen Anblick zu vergessen.

Ich aber werde eure Worte pressen
In des Sonettes dunkle Kantilene.
Es haben meine ätzenden Arsene
Das Blut euch bis zum Herzen schon durchmessen.

Des Tages Licht und der Gewohnheit Dauer
Behüten euch mit einer sichern Mauer
Vor meinem Aberwitz und grellem Wahne.

Doch plötzlich überfällt auch euch die Trauer.
Es rüttelt euch ein unterirdischer Schauer
Und ihr zergeht im Schwunge meiner Fahne.

5. Das Gespenst

Gewöhnlich kommt es, wenn die Lichter brennen.
Es poltert mit den Tellern und den Tassen.
Auf roten Schuhen schlurrt es in den nassen
Geschwenkten Nächten und man hört sein Flennen.

Von Zeit zu Zeit scheint es umherzurennen
Mit Trumpf, Atout und ausgespielten Assen.
Auf Seil und Räder scheint es aufzupassen
Und ist an seinem Lärmen zu erkennen.

Es ist beschäftigt in der Gängelschwemme
Und hochweis weht dann seine erzene Haube,
Auf seinen Fingern zittern Hahnenkämme,

Mit schrillen Glocken kugelt es im Staube.
Dann reißen plötzlich alle wehen Dämme
Und aus der Kuckucksuhr tritt eine Taube.

6. Der Pasquillant

Auch konnt es unserm Scharfsinn nicht entgehen,
Daß ein Herr Geist uns zu bemäkeln pflegt,
Indem er ein Pasquill zusammenträgt,
Das ihm die Winde um die Ohren säen.

Bald kritzelt er, bald hüpft er aufgeregt
Um uns herum, dann bleibt er zuckend stehen
Und reckt den Schwartenhals, um zu erspähen,
Was sich in unserm Kabinett bewegt.

Den Bleistiftstummel hat er ganz zerbissen,
Die Drillichnaht ist hinten aufgeschlissen,
Doch dünkt er sich ein Diplomatenjäger.

De fakto dient bewußter Schlingenleger
Dem Kastellan als Flur- und Straßenfeger
Und hat das Recht die Kübel auszugießen.

7. Intermezzo

Ich bin der große Gaukler Vauvert.
In hundert Flammen lauf ich einher.
Ich knie vor den Altären aus Sand,
Violette Sterne trägt mein Gewand.
Aus meinem Mund geht die Zeit hervor,
Die Menschen umfaß ich mit Auge und Ohr.

Ich bin aus dem Abgrund der falsche Prophet,
Der hinter den Rädern der Sonne steht.
Aus dem Meere, beschworen von dunkler Trompete,
Flieg ich im Dunste der Lügengebete.
Das Tympanum schlag ich mit großem Schall.
Ich hüte die Leichen im Wasserfall.

Ich bin der Geheimnisse lächelnder Ketzer,
Ein Buchstabenkönig und Alleszerschwätzer.
Hysteria clemens hab ich besungen
In jeder Gestalt ihrer Ausschweifungen.
Ein Spötter, ein Dichter, ein Literat
Streu ich der Worte verfängliche Saat.

Hugo Ball
(1886-1927)
Sieben schizophrene Sonette

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Hugo Ball: Wolken

Wolken

elomen elomen lefitalominal
wolminuscaio
baumbala bunga
acycam glastula feirofim flinsi

elominuscula pluplubasch
rallalalaio

endremin saxassa flumen flobollala
feilobasch falljada follidi
flumbasch

cerobadadrada
gragluda gligloda glodasch
gluglamen gloglada gleroda glandridi

elomen elomen lefitalominai
wolminuscaio
baumbala bunga
acycam glastala feirofim blisti
elominuscula pluplusch
rallabataio

Hugo Ball
(1886-1927)
Wolken

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James Joyce: Flood

 

Flood

Goldbrown upon the sated flood
The rockvine clusters lift and sway;
Vast wings above the lambent waters brood
Of sullen day.

A waste of waters ruthlessly
Sways and uplifts its weedy mane
Where brooding day stares down upon the sea
In dull disdain.

Uplift and sway, O golden vine,
Your clustered fruits to love’s full flood,
Lambent and vast and ruthless as is thine
Incertitude!

James Joyce (1882 – 1941)
Flood
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Philippe Soupault: Lost Profiles. Memoirs of Cubism, Dada, and Surrealism

A literary retrospective of a crucial period in modernism—the transition from Dada to Surrealism––via portraits and encounters with its literary lions, including Joyce, Proust, Reverdy, Apollinaire, Crevel and more by the co-founder of the Paris surrealist group.

Poet Alan Bernheimer provides a long overdue English translation of this French literary classic—Lost Profiles is a retrospective of a crucial period in modernism, written by co-founder of the Surrealist Movement.

Opening with a reminiscence of the international Dada movement in the late 1910s and its transformation into the beginnings of surrealism, Lost Profiles then proceeds to usher its readers into encounters with a variety of literary lions.

We meet an elegant Marcel Proust, renting five adjoining rooms at an expensive hotel to “contain” the silence needed to produce Remembrance of Things Past; an exhausted James Joyce putting himself through grueling translation sessions for Finnegans Wake; and an enigmatic Apollinaire in search of the ultimate objet trouvé.

Soupault sketches lively portraits of surrealist precursors like Pierre Reverdy and Blaise Cendrars, a moving account of his tragic fellow surrealist René Crevel, and the story of his unlikely friendship with right-wing anti-Vichy critic George Bernanos.

The collection ends with essays on two modernist forerunners, Charles Baudelaire and Henri Rousseau. With an afterword by Ron Padgett recounting his meeting with Soupault in the mid 70’s and a preface by André Breton biographer Mark Polizzotti, Lost Profiles confirms Soupault’s place in the vanguard of twentieth-century literature.

Philippe Soupault (1897-1990) served in the French army during WWI and subsequently joined the Dada movement. In 1919, he collaborated with André Breton on the automatic text Les Champs magnétiques, launching the surrealist movement. In the years that followed, he wrote novels and journalism, directed Radio Tunis in Tunisia, and worked for UNESCO.

Lost Profiles
Memoirs of Cubism, Dada, and Surrealism
Philippe Soupault
Translated by Alan Bernheimer
Foreword by Mark Polizzotti
Afterword by Ron Padgett
Paperback – $13.95
Pages:112 – 2016
City Lights Publishers
ISBN978-0-87286-727-7

“(…) a brief account by a perceptive writer who was on the scene when modernity was young.”, Robert Fulford

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Hugo Ball: Verse ohne Worte

Verse ohne Worte

gadji beri bimba glandridi laula lonni cadori
gadjama gramma berida bimbala glandri galassassa laulitalomini
gadji beri bin blassa glassala laula lonni cadorsu sassala bim
gadjama tuffm i zimzalla binban gligla wowolimai bin beri ban
o katalominai rhinozerossola hopsamen laulitalomini hoooo
gadjama rhinozerossola hopsamen
bluku terullala blaulala loooo

zimzim urullala zimzim urullala zimzim zanzibar zimzalla zam
elifantolim brussala bulomen brussala bulomen tromtata
velo da bang bang affalo purzamai affalo purzamai lengado tor
gadjama bimbalo glandridi glassala zingtata pimpalo ögrögöööö
viola laxato viola zimbrabim viola uli paluji malooo

tuffm im zimbrabim negramai bumbalo negramai bumbalo tuffm i zim
gadjama bimbala oo beri gadjama gaga di gadjama affalo pinx
gaga di bumbalo bumbalo gadjamen
gaga di bling blong
gaga blung

Hugo Ball
(1886-1927)
Verse ohne Worte

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Johannes Theodor Baargeld: Venus beim Spiel der Könige

Johannes Theodor Baargeld (1892-1927)
Venus beim Spiel der Könige, 1920, photomontage

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Hugo Ball: bfirr


bfirr

bfirr bfirr
ongog
rorr sss
dumpa
feif dirri
chu gaba
raur
ss

Hugo Ball
(1886-1927)
gedicht

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Gertrude STEIN: America

Gertrude Stein

(1874-1946)

America

Once in English they said America.
Was it English to them.
Once they said Belgian.
We like a fog.
Do you for weather.
Are we brave.
Are we true.
Have we the national colour.
Can we stand ditches.
Can we mean well.
Do we talk together.
Have we red cross.
A great many people speak of feet.
And socks.

 

Gertrude Stein poetry
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Vincent BERQUEZ: Satie in Paris

Satie in Paris

Fleeting smoke mesmeric in sound-time,
jumping drone-tones from unsettling man
playing in a lonely shadowed singularity.

Fibrous flickering feet clicking-bawdy songs,
bulking up the waltz, stop-start stutter-noises,
speeding up the early morning cold hands
gravely, moving-pictures pass hysterically by.

The music begins mysteries in living forms,
belting down the hearts of crowds,
walking through the buzzing boulevards,
the actual grudge-work in mortified factories,
a wet-grey urban poverty engulfing the absurd.

He viewed from after and before the effect
of a cheapened life in warfare, in commerce,
before the new migration, the great conflagration,
in revolutions of our hearts, in the light of night,
from the torpedo tobacco begging for fire in bad air.

The wormlike moveable-mass sought salvation
and received craters full of broken sons instead.
Ironic cabaret music played out the times and died.
Underground chambers of rebel artists and composers
seethed sexual ballets, arm-twisted around perversities
in eccentric poses, the dance twisting towards the next.

26.04.09

Vincent Berquez

 

Vincent Berquez is a London–based artist and poet.

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“Het vergif van den nieuwen geest” – DE STIJL literair

De Stijl bestaat 100 jaar en dat kan bijna niemand ontgaan zijn. Door Utrecht staat De Stijl volop in de aandacht: op de Stadshuisbrug staat een enorme Rietveldstoel, vrijwel elke etalageruit is versierd in Mondriaanstijl en het Centraal Museum heeft een tentoonstelling gewijd aan Rietveld. Maar tussen al dit Stijlgeweld mist er iets: aandacht voor de literaire kant van De Stijl. Beleef het in de expositie “Het vergif van den nieuwen geest” – De Stijl literair van 9 mei tot en met 7 juli in de Universiteitsbibliotheek.

Wanneer de naam Mondriaan valt denkt vrijwel iedereen aan zijn schilderijen. Toch heeft hij niet alleen een penseel ter hand genomen, maar ook de pen. Bekijk Mondriaan’s lussen van de L en hoe hij heeft gesleuteld aan zijn zinnen in het verhaal Klein Restaurant – Palmzondag, dat nog nooit eerder vertoond is.

De Letterklankbeelden van Theo van Doesburg oftewel I.K. Bonset hebben veel weg van de Snellenkaart van de oogarts, maar wees niet misleid want deze Letterklankbeelden waren een vernieuwing in de poëzie. Neem de Leesteekens en leesregels door en draag de Letterklankbeelden hardop voor. Ervaar zelf het gedicht van Van Doesburg!

De Stijl had een duidelijke visie en stond voor verandering. Dit is dan ook terug te lezen in de manifesten die geschreven zijn. De Stijl beperkte zich niet alleen tot Nederland. De manifesten verschenen in meerdere talen. De Nederlandse en Franse versie zijn voor deze expositie voor het eerst bijeen gebracht. Verwacht verder werk van o.a. Kurt Schwitters, Til Brugman, Agnita Feis, Antony Kok, Paul van Ostaijen, H. Marsman, Bert Schierbeek en Jan Hanlo.

Deze tweetalige expositie is samengesteld door Niels Bokhove, filosofie- en literatuurhistoricus en mede-auteur van ‘Utrecht Dada’ (2013), in opdracht van Het Literatuurhuis.

Expositie: “Het vergif van den nieuwen geest” – De Stijl literair
10 mei t/m 7 juli, gratis toegang
Universiteitsbibliotheek Binnenstad, Drift 27, Utrecht
Openingstijden: ma t/m vrij: 08.00 – 22.30 uur |za & zo: 10.00 – 22.30 uur
(let op: U heeft in het weekend, op feestdagen en na 17.00 uur alleen toegang op vertoon van een geldig legitimatiebewijs: rijbewijs, paspoort, identiteitskaart of een (digitale) UU-collegekaart mét pasfoto)

# meer info op website ILFU (International Literature Festival Utrecht)

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