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EXPERIMENTAL POETRY

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Agnita Feis: De eer (gedicht)

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De eer.

t Is een
kanon.
‘t Is een
geweer….

Men schiet.
Men moordt:
Maar ‘t is
voor d’eer!

Men steekt
elkaar
een mes
in ‘t hart,

En zie
zoo’n daad
is wit,
niet zwart.

Want ‘t is
voor d’eer!
Men steelt.
Men brandt.

En zie
‘t is goed,
want ‘t is
voor ‘t land!

Vervloekt
die eer!
Vervloekt
dat land!

Vervloekt
de mensch!
Vervloekt
de hand,

die grijpt
naar ‘t zwaard,
die grijpt
naar d’eer,

die grijpt
in bloed.
Steeds meer.
Steeds weer.

Weg met
die eer!
Z’is voos!
Z’is rot!

Wat maakt
zij van
den mensch?
Een zot!

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
De eer
• fleursdumal.nl magazine

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Georg Trakl: Helian (Gedicht)

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Helian

In den einsamen Stunden des Geistes
Ist es schön, in der Sonne zu gehn
An den gelben Mauern des Sommers hin.
Leise klingen die Schritte im Gras; doch immer schläft
Der Sohn des Pan im grauen Marmor.

Abends auf der Terrasse betranken wir uns mit braunem Wein.
Rötlich glüht der Pfirsich im Laub;
Sanfte Sonate, frohes Lachen.

Schön ist die Stille der Nacht.
Auf dunklem Plan
Begegnen wir uns mit Hirten und weißen Sternen.

Wenn es Herbst geworden ist
Zeigt sich nüchterne Klarheit im Hain.
Besänftigte wandeln wir an roten Mauern hin
Und die runden Augen folgen dem Flug der Vögel.
Am Abend sinkt das weiße Wasser in Graburnen.

In kahlen Gezweigen feiert der Himmel.
In reinen Händen trägt der Landmann Brot und Wein
Und friedlich reifen die Früchte in sonniger Kammer.

O wie ernst ist das Antlitz der teueren Toten.
Doch die Seele erfreut gerechtes Anschaun.

Gewaltig ist das Schweigen des verwüsteten Gartens,
Da der junge Novize die Stirne mit braunem Laub bekränzt,
Sein Odem eisiges Gold trinkt.

Die Hände rühren das Alter bläulicher Wasser
Oder in kalter Nacht die weißen Wangen der Schwestern.

Leise und harmonisch ist ein Gang an freundlichen Zimmern hin,
Wo Einsamkeit ist und das Rauschen des Ahorns,
Wo vielleicht noch die Drossel singt.

Schön ist der Mensch und erscheinend im Dunkel,
Wenn er staunend Arme und Beine bewegt,
Und in purpurnen Höhlen stille die Augen rollen.

Zur Vesper verliert sich der Fremdling in schwarzer Novemberzerstörung,
Unter morschem Geäst, an Mauern voll Aussatz hin,
Wo vordem der heilige Bruder gegangen,
Versunken in das sanfte Saitenspiel seines Wahnsinns.

O wie einsam endet der Abendwind.
Ersterbend neigt sich das Haupt im Dunkel des Ölbaums.

Erschütternd ist der Untergang des Geschlechts.
In dieser Stunde füllen sich die Augen des Schauenden
Mit dem Gold seiner Sterne.

Am Abend versinkt ein Glockenspiel, das nicht mehr tönt.
Verfallen die schwarzen Mauern am Platz,
Ruft der tote Soldat zum Gebet.

Ein bleicher Engel
Tritt der Sohn ins leere Haus seiner Väter.

Die Schwestern sind ferne zu weißen Greisen gegangen.
Nachts fand sie der Schläfer unter den Säulen im Hausflur,
Zurückgekehrt von traurigen Pilgerschaften.

O wie starrt von Kot und Würmern ihr Haar,
Da er darein mit silbernen Füßen steht,
Und jene verstorben aus kahlen Zimmern treten.

O ihr Psalmen in feurigen Mitternachtsregen,
Da die Knechte mit Nesseln die sanften Augen schlugen,
Die kindlichen Früchte des Hollunders
Sich staunend neigen über ein leeres Grab.

Leise rollen vergilbte Monde
Über die Fieberlinnen des Jünglings,
Eh dem Schweigen des Winters folgt.

Ein erhabenes Schicksal sinnt den Kidron hinab,
Wo die Zeder, ein weiches Geschöpf,
Sich unter den blauen Brauen des Vaters entfaltet,
Über die Weide nachts ein Schäfer seine Herde führt.
Oder es sind Schreie im Schlaf,
Wenn ein eherner Engel im Hain den Menschen antritt,
Das Fleisch des Heiligen auf glühendem Rost hinschmilzt.

Um die Lehmhütten rankt purpurner Wein,
Tönende Bündel vergilbten Korns,
Das Summen der Bienen, der Flug des Kranichs.
Am Abend begegnen sich Auferstandene auf Felsenpfaden.

In schwarzen Wassern spiegeln sich Aussätzige;
Oder sie öffnen die kotbefleckten Gewänder
Weinend dem balsamischen Wind, der vom rosigen Hügel weht.

Schlanke Mägde tasten durch die Gassen der Nacht,
Ob sie den liebenden Hirten fänden.
Sonnabends tönt in den Hütten sanfter Gesang.

Lasset das Lied auch des Knaben gedenken,
Seines Wahnsinns, und weißer Brauen und seines Hingangs,
Des Verwesten, der bläulich die Augen aufschlägt.
O wie traurig ist dieses Wiedersehn.

Die Stufen des Wahnsinns in schwarzen Zimmern,
Die Schatten der Alten unter der offenen Tür,
Da Helians Seele sich im rosigen Spiegel beschaut
Und Schnee und Aussatz von seiner Stirne sinken.

An den Wänden sind die Sterne erloschen
Und die weißen Gestalten des Lichts.

Dem Teppich entsteigt Gebein der Gräber,
Das Schweigen verfallener Kreuze am Hügel,
Des Weihrauchs Süße im purpurnen Nachtwind.

O ihr zerbrochenen Augen in schwarzen Mündern,
Da der Enkel in sanfter Umnachtung
Einsam dem dunkleren Ende nachsinnt,
Der stille Gott die blauen Lider über ihn senkt.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Helian

• fleursdumal.nl magazine

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Agnita Feis: De pijl uit de aero (gedicht)

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De pijl uit de aero.

Daar gaat
er een.
Pas op
span goed.

Straks zien
we weer
dat rood,
dat bloed.

Hoera!
Mik goed.
Het hart
doorboord.

Of neen
hem niet
direct
vermoord!

‘k Heb spijt
dat staal
niet brandt
niet pijnt.

Eén steek:
‘t Is uit:
De dood
verschijnt.

Alweer
een dood!
Geen kik,
geen kreet.

Dat is
niet schoon!
Geen pijn!
Geen leed!

Daal neer!
Ik doe
‘t niet meer:
‘t Is flauw!

Bloed, bloed!
‘k Verkies
het zwaard!
De houw!

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
De pijl uit de aero

Portret: Theo van Doesburg

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POËZIEWEEK IN NEDERLAND EN VLAANDEREN 2020

 

 

 

 

 

POËZIEWEEK IN NEDERLAND EN VLAANDEREN 2020
nog t/m 5 februari 2020
# meer informatie op website poëzieweek:
https://www.poezieweek.com/

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Georg Trakl: Menschliches Elend (Gedicht)

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Menschliches Elend

Die Uhr, die vor der Sonne fünfe schlägt —
Einsame Menschen packt ein dunkles Grausen,
Im Abendgarten kahle Bäume sausen.
Des Toten Antlitz sich am Fenster regt.

Vielleicht, daß diese Stunde stille steht.
Vor trüben Augen blaue Bilder gaukeln
Im Takt der Schiffe, die am Flusse schaukeln.
Am Kai ein Schwesternzug vorüberweht.

Im Hasel spielen Mädchen blaß und blind,
Wie Liebende, die sich im Schlaf umschlingen.
Vielleicht, daß um ein Aas dort Fliegen singen,
Vielleicht auch weint im Mutterschoß ein Kind.

Aus Händen sinken Astern blau und rot,
Des Jünglings Mund entgleitet fremd und weise;
Und Lider flattern angstverwirrt und leise;
Durch Fieberschwärze weht ein Duft von Brot.

Es scheint, man hört auch gräßliches Geschrei;
Gebeine durch verfallne Mauern schimmern.
Ein böses Herz lacht laut in schönen Zimmern;
An einem Träumer läuft ein Hund vorbei.

Ein leerer Sarg im Dunkel sich verliert.
Dem Mörder will ein Raum sich bleich erhellen,
Indes Laternen nachts im Sturm zerschellen.
Des Edlen weiße Schläfe Lorbeer ziert.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Menschliches Elend

• fleursdumal.nl magazine

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August Stramm: Begegnung (Gedicht)

 

Begegnung

Dein Gehen lächelt in mich über
Und
Reißt das Herz.
Das Nicken hakt und spannt.
Im Schatten deines Rocks
Verhaspelt
Schlingern
Schleudert
Klatscht!
Du wiegst und wiegst.
Mein Greifen haschet blind.
Die Sonne lacht!
Und
Blödes Zagen lahmet fort
Beraubt beraubt!

August Stramm
(1874-1915)
Begegnung, 1914

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Haunted Bauhaus: Occult Spirituality, Gender Fluidity, Queer Identities, and Radical Politics by Elizabeth Otto

An investigation of the irrational and the unconventional currents swirling behind the Bauhaus’s signature sleek surfaces and austere structures.

The Bauhaus (1919–1933) is widely regarded as the twentieth century’s most influential art, architecture, and design school, celebrated as the archetypal movement of rational modernism and famous for bringing functional and elegant design to the masses. In Haunted Bauhaus, art historian Elizabeth Otto liberates Bauhaus history, uncovering a movement that is vastly more diverse and paradoxical than previously assumed. Otto traces the surprising trajectories of the school’s engagement with occult spirituality, gender fluidity, queer identities, and radical politics. The Bauhaus, she shows us, is haunted by these untold stories.

The Bauhaus is most often associated with a handful of famous artists, architects, and designers—notably Paul Klee, Walter Gropius, László Moholy-Nagy, and Marcel Breuer. Otto enlarges this narrow focus by reclaiming the historically marginalized lives and accomplishments of many of the more than 1,200 Bauhaus teachers and students (the so-called Bauhäusler), arguing that they are central to our understanding of this movement. Otto reveals Bauhaus members’ spiritual experimentation, expressed in double-exposed “spirit photographs” and enacted in breathing exercises and nude gymnastics; their explorations of the dark sides of masculinity and emerging female identities; the “queer hauntology” of certain Bauhaus works; and the role of radical politics on both the left and the right—during the school’s Communist period, when some of the Bauhäusler put their skills to work for the revolution, and, later, into the service of the Nazis.

With Haunted Bauhaus, Otto not only expands our knowledge of a foundational movement of modern art, architecture, and design, she also provides the first sustained investigation of the irrational and the unconventional currents swirling behind the Bauhaus’s signature sleek surfaces and austere structures. This is a fresh, wild ride through the Bauhaus you thought you knew.

Elizabeth Otto is an art historian and the author of Tempo, Tempo! The Bauhaus Photomontages of Marianne Brandt, the coauthor of Bauhaus Women: A Global Perspective, and the coeditor of five books including Bauhaus Bodies: Gender, Sexuality, and Body Culture in Modernism’s Legendary Art School. She is Associate Professor at the University at Buffalo (SUNY), where she has also served as the Executive Director of the Humanities Institute. Her work has been supported by numerous organizations including the Alexander von Humboldt Foundation, the Center for Advanced Study in the Visual Arts, the National Humanities Center, and the University at Pittsburgh’s Humanities Center.

Elizabeth Otto
Haunted Bauhaus:
Occult Spirituality, Gender Fluidity,
Queer Identities, and Radical Politics
Hardcover
$34.95 T | £28.00
ISBN: 9780262043298
296 pp.
55 color photos
26 b&w illus.
September 2019
The MIT Press

# new books
Haunted Bauhaus
Elizabeth Otto

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Agnita Feis: De verminkte (gedicht)

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De verminkte.

De borst
verscheurd.
Het been
in gruis.

Hoera!
Lang leev’
het krijgs-
gedruisch!

Dat hinkt.
Dat kermt.
Dat stuipt.
Dat bloedt.

Hoera!
Hoera!
Die moord
is goed!

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
De verminkte
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Francisca Stoecklin: Angst (Gedicht)

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Angst

O wie ist diese Nacht so schwer,
Und wie hangen die Wolken so tief.
Warum stöhnen die sanften Tiere,
Bluten laubdunkle Bäume,
Seufzt in jedem Winkel der Tod?
Wo sind die blassen Engel geblieben
Und die zittergoldenen Sterne?
Ist Gott gestorben?
O, diese Nacht ist tausend Jahre schwer.

Auf der Brücke geht noch mit hastigen Schritten ein Mann.
Er wird zu spät kommen –

In der Mansarde salbt der junge Priester
Den Mund der Sterbenden.
Eine schwarze Blume wächst furchtbar in ihre Fieber,
Aber selig umglänzt der Mond ihre Wangen.

In meinem Zimmer knistert die Kerze.
Schmächtige Schatten steigen aus den Wänden:
Leben, die ich gelebt habe und vergaß.
Ein Gesicht weint lange in meinen Händen.

Francisca Stoecklin
(1894-1931)
Angst
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Georg Trakl: Menschheit (Gedicht)

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Menschheit

Menschheit vor Feuerschlünden aufgestellt,
Ein Trommelwirbel, dunkler Krieger Stirnen,
Schritte durch Blutnebel; schwarzes Eisen schellt,
Verzweiflung, Nacht in traurigen Gehirnen:
Hier Evas Schatten, Jagd und rotes Geld.
Gewölk, das Licht durchbricht, das Abendmahl.
Es wohnt in Brot und Wein ein sanftes Schweigen
Und jene sind versammelt zwölf an Zahl.
Nachts schrein im Schlaf sie unter Ölbaumzweigen;
Sankt Thomas taucht die Hand ins Wundenmal.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Menschheit, 1913

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Agnita Feis: Het land is stom (gedicht)

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Het land is stom

Geen kleur.
Geen klank.
Het land
is stom.

Slechts oog
en oor
voor zwaard
en trom.

O mensch
verhef
uw stem
dan toch!

Gil, krijsch,
huil, brul!
‘t Is tijd,
nu nog.

Maar straks
niet meer……….
Het vuur
brandt voort.

‘t Verteert.
‘t Verkoolt……….
‘t Blijft stil.
Geen woord.

Geen kleur.
Geen klank:
Het land
is stom.

Slechts oog
en oor
voor zwaard
en trom.

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
Het land is stom
•fleursdumal.nl magazine

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Agnita Feis: De verlaten loopgraaf (gedicht)

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De
verlaten
loopgraaf

Een wond
in d’ aard!
Een geul!
Een spleet!

Deed dat
de mensch,
die denkt,
die weet?

Arm, voet,
been, hoofd,
‘t ligt al
dooreen.

Men zoekt
een mensch!
Er is
er geen!

Slechts bloed!
slechts stank!
Slechts lijk!
Slechts dood!

Op, op!
Meer moord.
Uw land
blijv’ groot!

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
De verlaten loopgraaf
• fleursdumal.nl magazine

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