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WAR & PEACE

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Herman Melville: A Requiem. For Soldiers lost in Ocean Transports (Poem)

 

A Requiem
For Soldiers lost in Ocean Transports

When, after storms that woodlands rue,
To valleys comes atoning dawn,
The robins blithe their orchard-sports renew;
And meadow-larks, no more withdrawn
Caroling fly in the languid blue;
The while, from many a hid recess,
Alert to partake the blessedness,
The pouring mites their airy dance pursue.
So, after ocean’s ghastly gales,
When laughing light of hoyden morning
breaks,
Every finny hider wakes–
From vaults profound swims up with
glittering scales;
Through the delightsome sea he sails,
With shoals of shining tiny things
Frolic on every wave that flings
Against the prow its showery spray;
All creatures joying in the morn,
Save them forever from joyance torn,
Whose bark was lost where now the
dolphins play;
Save them that by the fabled shore,
Down the pale stream are washed away,
Far to the reef of bones are borne;
And never revisits them the light,
Nor sight of long-sought land and pilot more;
Nor heed they now the lone bird’s flight
Round the lone spar where mid-sea surges
pour.

Herman Melville
(1819 – 1891)
A Requiem
For Soldiers lost in Ocean Transports

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Agnita Feis: De eer (gedicht)

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De eer.

t Is een
kanon.
‘t Is een
geweer….

Men schiet.
Men moordt:
Maar ‘t is
voor d’eer!

Men steekt
elkaar
een mes
in ‘t hart,

En zie
zoo’n daad
is wit,
niet zwart.

Want ‘t is
voor d’eer!
Men steelt.
Men brandt.

En zie
‘t is goed,
want ‘t is
voor ‘t land!

Vervloekt
die eer!
Vervloekt
dat land!

Vervloekt
de mensch!
Vervloekt
de hand,

die grijpt
naar ‘t zwaard,
die grijpt
naar d’eer,

die grijpt
in bloed.
Steeds meer.
Steeds weer.

Weg met
die eer!
Z’is voos!
Z’is rot!

Wat maakt
zij van
den mensch?
Een zot!

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
De eer
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Georg Trakl: Helian (Gedicht)

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Helian

In den einsamen Stunden des Geistes
Ist es schön, in der Sonne zu gehn
An den gelben Mauern des Sommers hin.
Leise klingen die Schritte im Gras; doch immer schläft
Der Sohn des Pan im grauen Marmor.

Abends auf der Terrasse betranken wir uns mit braunem Wein.
Rötlich glüht der Pfirsich im Laub;
Sanfte Sonate, frohes Lachen.

Schön ist die Stille der Nacht.
Auf dunklem Plan
Begegnen wir uns mit Hirten und weißen Sternen.

Wenn es Herbst geworden ist
Zeigt sich nüchterne Klarheit im Hain.
Besänftigte wandeln wir an roten Mauern hin
Und die runden Augen folgen dem Flug der Vögel.
Am Abend sinkt das weiße Wasser in Graburnen.

In kahlen Gezweigen feiert der Himmel.
In reinen Händen trägt der Landmann Brot und Wein
Und friedlich reifen die Früchte in sonniger Kammer.

O wie ernst ist das Antlitz der teueren Toten.
Doch die Seele erfreut gerechtes Anschaun.

Gewaltig ist das Schweigen des verwüsteten Gartens,
Da der junge Novize die Stirne mit braunem Laub bekränzt,
Sein Odem eisiges Gold trinkt.

Die Hände rühren das Alter bläulicher Wasser
Oder in kalter Nacht die weißen Wangen der Schwestern.

Leise und harmonisch ist ein Gang an freundlichen Zimmern hin,
Wo Einsamkeit ist und das Rauschen des Ahorns,
Wo vielleicht noch die Drossel singt.

Schön ist der Mensch und erscheinend im Dunkel,
Wenn er staunend Arme und Beine bewegt,
Und in purpurnen Höhlen stille die Augen rollen.

Zur Vesper verliert sich der Fremdling in schwarzer Novemberzerstörung,
Unter morschem Geäst, an Mauern voll Aussatz hin,
Wo vordem der heilige Bruder gegangen,
Versunken in das sanfte Saitenspiel seines Wahnsinns.

O wie einsam endet der Abendwind.
Ersterbend neigt sich das Haupt im Dunkel des Ölbaums.

Erschütternd ist der Untergang des Geschlechts.
In dieser Stunde füllen sich die Augen des Schauenden
Mit dem Gold seiner Sterne.

Am Abend versinkt ein Glockenspiel, das nicht mehr tönt.
Verfallen die schwarzen Mauern am Platz,
Ruft der tote Soldat zum Gebet.

Ein bleicher Engel
Tritt der Sohn ins leere Haus seiner Väter.

Die Schwestern sind ferne zu weißen Greisen gegangen.
Nachts fand sie der Schläfer unter den Säulen im Hausflur,
Zurückgekehrt von traurigen Pilgerschaften.

O wie starrt von Kot und Würmern ihr Haar,
Da er darein mit silbernen Füßen steht,
Und jene verstorben aus kahlen Zimmern treten.

O ihr Psalmen in feurigen Mitternachtsregen,
Da die Knechte mit Nesseln die sanften Augen schlugen,
Die kindlichen Früchte des Hollunders
Sich staunend neigen über ein leeres Grab.

Leise rollen vergilbte Monde
Über die Fieberlinnen des Jünglings,
Eh dem Schweigen des Winters folgt.

Ein erhabenes Schicksal sinnt den Kidron hinab,
Wo die Zeder, ein weiches Geschöpf,
Sich unter den blauen Brauen des Vaters entfaltet,
Über die Weide nachts ein Schäfer seine Herde führt.
Oder es sind Schreie im Schlaf,
Wenn ein eherner Engel im Hain den Menschen antritt,
Das Fleisch des Heiligen auf glühendem Rost hinschmilzt.

Um die Lehmhütten rankt purpurner Wein,
Tönende Bündel vergilbten Korns,
Das Summen der Bienen, der Flug des Kranichs.
Am Abend begegnen sich Auferstandene auf Felsenpfaden.

In schwarzen Wassern spiegeln sich Aussätzige;
Oder sie öffnen die kotbefleckten Gewänder
Weinend dem balsamischen Wind, der vom rosigen Hügel weht.

Schlanke Mägde tasten durch die Gassen der Nacht,
Ob sie den liebenden Hirten fänden.
Sonnabends tönt in den Hütten sanfter Gesang.

Lasset das Lied auch des Knaben gedenken,
Seines Wahnsinns, und weißer Brauen und seines Hingangs,
Des Verwesten, der bläulich die Augen aufschlägt.
O wie traurig ist dieses Wiedersehn.

Die Stufen des Wahnsinns in schwarzen Zimmern,
Die Schatten der Alten unter der offenen Tür,
Da Helians Seele sich im rosigen Spiegel beschaut
Und Schnee und Aussatz von seiner Stirne sinken.

An den Wänden sind die Sterne erloschen
Und die weißen Gestalten des Lichts.

Dem Teppich entsteigt Gebein der Gräber,
Das Schweigen verfallener Kreuze am Hügel,
Des Weihrauchs Süße im purpurnen Nachtwind.

O ihr zerbrochenen Augen in schwarzen Mündern,
Da der Enkel in sanfter Umnachtung
Einsam dem dunkleren Ende nachsinnt,
Der stille Gott die blauen Lider über ihn senkt.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Helian

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Agnita Feis: De pijl uit de aero (gedicht)

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De pijl uit de aero.

Daar gaat
er een.
Pas op
span goed.

Straks zien
we weer
dat rood,
dat bloed.

Hoera!
Mik goed.
Het hart
doorboord.

Of neen
hem niet
direct
vermoord!

‘k Heb spijt
dat staal
niet brandt
niet pijnt.

Eén steek:
‘t Is uit:
De dood
verschijnt.

Alweer
een dood!
Geen kik,
geen kreet.

Dat is
niet schoon!
Geen pijn!
Geen leed!

Daal neer!
Ik doe
‘t niet meer:
‘t Is flauw!

Bloed, bloed!
‘k Verkies
het zwaard!
De houw!

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
De pijl uit de aero

Portret: Theo van Doesburg

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Will Streets: A Soldiers’ Cemetery (Poem)

 

A Soldiers’ Cemetery

Behind that long and lonely trenchèd line
To which men come and go, where brave men die,
There is a yet unmarked and unknown shrine,
A broken plot, a soldiers’ cemet’ry.

There lie the flower of Youth, the men who scorned
To live (so died) when languished liberty:
Across their graves, flowerless and unadorned,
Still scream the shells of each artillery.

When war shall cease this lonely, unknown spot
Of many a pilgrimage will be the end,
And flowers will bloom in this now barren plot
And fame upon it through the years descend –
But many a heart upon each simple cross
Will hang the grief, the memory of its loss.

John William (Will) Streets
(1886 –1916)
A Soldiers’ Cemetery
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Georg Trakl: Menschliches Elend (Gedicht)

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Menschliches Elend

Die Uhr, die vor der Sonne fünfe schlägt —
Einsame Menschen packt ein dunkles Grausen,
Im Abendgarten kahle Bäume sausen.
Des Toten Antlitz sich am Fenster regt.

Vielleicht, daß diese Stunde stille steht.
Vor trüben Augen blaue Bilder gaukeln
Im Takt der Schiffe, die am Flusse schaukeln.
Am Kai ein Schwesternzug vorüberweht.

Im Hasel spielen Mädchen blaß und blind,
Wie Liebende, die sich im Schlaf umschlingen.
Vielleicht, daß um ein Aas dort Fliegen singen,
Vielleicht auch weint im Mutterschoß ein Kind.

Aus Händen sinken Astern blau und rot,
Des Jünglings Mund entgleitet fremd und weise;
Und Lider flattern angstverwirrt und leise;
Durch Fieberschwärze weht ein Duft von Brot.

Es scheint, man hört auch gräßliches Geschrei;
Gebeine durch verfallne Mauern schimmern.
Ein böses Herz lacht laut in schönen Zimmern;
An einem Träumer läuft ein Hund vorbei.

Ein leerer Sarg im Dunkel sich verliert.
Dem Mörder will ein Raum sich bleich erhellen,
Indes Laternen nachts im Sturm zerschellen.
Des Edlen weiße Schläfe Lorbeer ziert.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Menschliches Elend

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Agnita Feis: De verminkte (gedicht)

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De verminkte.

De borst
verscheurd.
Het been
in gruis.

Hoera!
Lang leev’
het krijgs-
gedruisch!

Dat hinkt.
Dat kermt.
Dat stuipt.
Dat bloedt.

Hoera!
Hoera!
Die moord
is goed!

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
De verminkte
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Georg Trakl: Menschheit (Gedicht)

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Menschheit

Menschheit vor Feuerschlünden aufgestellt,
Ein Trommelwirbel, dunkler Krieger Stirnen,
Schritte durch Blutnebel; schwarzes Eisen schellt,
Verzweiflung, Nacht in traurigen Gehirnen:
Hier Evas Schatten, Jagd und rotes Geld.
Gewölk, das Licht durchbricht, das Abendmahl.
Es wohnt in Brot und Wein ein sanftes Schweigen
Und jene sind versammelt zwölf an Zahl.
Nachts schrein im Schlaf sie unter Ölbaumzweigen;
Sankt Thomas taucht die Hand ins Wundenmal.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Menschheit, 1913

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Agnita Feis: Het land is stom (gedicht)

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Het land is stom

Geen kleur.
Geen klank.
Het land
is stom.

Slechts oog
en oor
voor zwaard
en trom.

O mensch
verhef
uw stem
dan toch!

Gil, krijsch,
huil, brul!
‘t Is tijd,
nu nog.

Maar straks
niet meer……….
Het vuur
brandt voort.

‘t Verteert.
‘t Verkoolt……….
‘t Blijft stil.
Geen woord.

Geen kleur.
Geen klank:
Het land
is stom.

Slechts oog
en oor
voor zwaard
en trom.

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
Het land is stom
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Will Streets: A Lark Above the Trenches 1916 (Poem)

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A Lark Above the Trenches 1916

Hushed is the shriek of hurtling shells: and hark!
Somewhere within that bit of soft blue sky-
Grand in his loneliness, his ecstasy,
His lyric wild and free – carols a lark.

I in the trench, he lost in heaven afar,
I dream of Love, its ecstasy he sings;
Doth lure my soul to love till like a star
It flashes into Life: O tireless wings

That beat love’s message into melody –
A song that touches in this place remote
Gladness supreme in its undying note
And stirs to life the soul of memory –
‘Tis strange that while you’re beating into life
Men here below and plunged in sanguine strife!

John William (Will) Streets
(1886 –1916)
A Lark Above the Trenches 1916
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Agnita Feis: De verlaten loopgraaf (gedicht)

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De
verlaten
loopgraaf

Een wond
in d’ aard!
Een geul!
Een spleet!

Deed dat
de mensch,
die denkt,
die weet?

Arm, voet,
been, hoofd,
‘t ligt al
dooreen.

Men zoekt
een mensch!
Er is
er geen!

Slechts bloed!
slechts stank!
Slechts lijk!
Slechts dood!

Op, op!
Meer moord.
Uw land
blijv’ groot!

Agnita Feis
(1881 – 1944)
Uit: Oorlog. Verzen in Staccato (1916).
De verlaten loopgraaf
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Georg Trakl: An meine Schwester (Gedicht)

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An meine Schwester

Wo du gehst wird Herbst und Abend,
Blaues Wild, das unter Bäumen tönt,
Einsamer Weiher am Abend.

Leise der Flug der Vögel tönt,
Die Schwermut über deinen Augenbogen.
Dein schmales Lächeln tönt.

Gott hat deine Lider verbogen.
Sterne suchen nachts Karfreitagskind
Deinen Stirnenbogen.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
An meine Schwester, 1913

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