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Marcel Schwob: Ta fine bouche est un fil rose… (Poème)

    

Ta fine bouche est un fil rose…

Ta fine bouche est un fil rose
Tendu sur un masque de soie,
Ta chevelure qui s’éploie,
Est-ce un arc-en-ciel qui se pose?
Tes yeux noirs ont un coeur vermeil
Pailleté d’or et de rubis,
Ce sont deux boucliers fourbis
Avec des gouttes de soleil.
Ton souple corps est une tige
Flexible d’aubépine blanche,
Le svelte ruban de la branche
D’une liane qui voltige.
Tes seins crémeux sont deux cocons
Pomponnés de satin grenat,
Avec deux bourgeons d’incarnat
Crevant la neige des flocons.
Ton ventre comme une cuirasse
Couverte de moire argentée
D’une javeline plantée
A son coeur garde la trace.
Tes deux mains sont les coques d’or
D’une grenade au sein creusé
Où brille d’un éclat rosé
Le chapelet des grains qui dort.

Ta fine bouche est un fil rose
Tendu sur un masque de moire;
Au coeur d’une houppette noire,
C’est un calice qui repose.
Ces deux gouttelettes de pluie
Qu’un nuage pleura pour toi,
Ta petite main les essuie:
Mon coeur, je veux savoir pourquoi.
Ce n’est qu’une gaminerie:
Il ne faut pas pleurer, mon coeur;
Ne pleure pas, ô ma chérie –
La pluie est un amant moqueur.
Elle aime les plantes, et tresse
Le tercet du trèfle en quatrain,
Et sous son humide caresse
Fait craquer le corset du grain.
Elle aime les arbres, et tisse
Aux vieux de moussus corselets,
Aux jeunes une robe lisse
Pour draper leurs bras maigrelets.

Marcel Schwob
(1867-1905)
Ta fine bouche est un fil rose…

Portrait: Félix Vallotton
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Georg Trakl: Helian (Gedicht)

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Helian

In den einsamen Stunden des Geistes
Ist es schön, in der Sonne zu gehn
An den gelben Mauern des Sommers hin.
Leise klingen die Schritte im Gras; doch immer schläft
Der Sohn des Pan im grauen Marmor.

Abends auf der Terrasse betranken wir uns mit braunem Wein.
Rötlich glüht der Pfirsich im Laub;
Sanfte Sonate, frohes Lachen.

Schön ist die Stille der Nacht.
Auf dunklem Plan
Begegnen wir uns mit Hirten und weißen Sternen.

Wenn es Herbst geworden ist
Zeigt sich nüchterne Klarheit im Hain.
Besänftigte wandeln wir an roten Mauern hin
Und die runden Augen folgen dem Flug der Vögel.
Am Abend sinkt das weiße Wasser in Graburnen.

In kahlen Gezweigen feiert der Himmel.
In reinen Händen trägt der Landmann Brot und Wein
Und friedlich reifen die Früchte in sonniger Kammer.

O wie ernst ist das Antlitz der teueren Toten.
Doch die Seele erfreut gerechtes Anschaun.

Gewaltig ist das Schweigen des verwüsteten Gartens,
Da der junge Novize die Stirne mit braunem Laub bekränzt,
Sein Odem eisiges Gold trinkt.

Die Hände rühren das Alter bläulicher Wasser
Oder in kalter Nacht die weißen Wangen der Schwestern.

Leise und harmonisch ist ein Gang an freundlichen Zimmern hin,
Wo Einsamkeit ist und das Rauschen des Ahorns,
Wo vielleicht noch die Drossel singt.

Schön ist der Mensch und erscheinend im Dunkel,
Wenn er staunend Arme und Beine bewegt,
Und in purpurnen Höhlen stille die Augen rollen.

Zur Vesper verliert sich der Fremdling in schwarzer Novemberzerstörung,
Unter morschem Geäst, an Mauern voll Aussatz hin,
Wo vordem der heilige Bruder gegangen,
Versunken in das sanfte Saitenspiel seines Wahnsinns.

O wie einsam endet der Abendwind.
Ersterbend neigt sich das Haupt im Dunkel des Ölbaums.

Erschütternd ist der Untergang des Geschlechts.
In dieser Stunde füllen sich die Augen des Schauenden
Mit dem Gold seiner Sterne.

Am Abend versinkt ein Glockenspiel, das nicht mehr tönt.
Verfallen die schwarzen Mauern am Platz,
Ruft der tote Soldat zum Gebet.

Ein bleicher Engel
Tritt der Sohn ins leere Haus seiner Väter.

Die Schwestern sind ferne zu weißen Greisen gegangen.
Nachts fand sie der Schläfer unter den Säulen im Hausflur,
Zurückgekehrt von traurigen Pilgerschaften.

O wie starrt von Kot und Würmern ihr Haar,
Da er darein mit silbernen Füßen steht,
Und jene verstorben aus kahlen Zimmern treten.

O ihr Psalmen in feurigen Mitternachtsregen,
Da die Knechte mit Nesseln die sanften Augen schlugen,
Die kindlichen Früchte des Hollunders
Sich staunend neigen über ein leeres Grab.

Leise rollen vergilbte Monde
Über die Fieberlinnen des Jünglings,
Eh dem Schweigen des Winters folgt.

Ein erhabenes Schicksal sinnt den Kidron hinab,
Wo die Zeder, ein weiches Geschöpf,
Sich unter den blauen Brauen des Vaters entfaltet,
Über die Weide nachts ein Schäfer seine Herde führt.
Oder es sind Schreie im Schlaf,
Wenn ein eherner Engel im Hain den Menschen antritt,
Das Fleisch des Heiligen auf glühendem Rost hinschmilzt.

Um die Lehmhütten rankt purpurner Wein,
Tönende Bündel vergilbten Korns,
Das Summen der Bienen, der Flug des Kranichs.
Am Abend begegnen sich Auferstandene auf Felsenpfaden.

In schwarzen Wassern spiegeln sich Aussätzige;
Oder sie öffnen die kotbefleckten Gewänder
Weinend dem balsamischen Wind, der vom rosigen Hügel weht.

Schlanke Mägde tasten durch die Gassen der Nacht,
Ob sie den liebenden Hirten fänden.
Sonnabends tönt in den Hütten sanfter Gesang.

Lasset das Lied auch des Knaben gedenken,
Seines Wahnsinns, und weißer Brauen und seines Hingangs,
Des Verwesten, der bläulich die Augen aufschlägt.
O wie traurig ist dieses Wiedersehn.

Die Stufen des Wahnsinns in schwarzen Zimmern,
Die Schatten der Alten unter der offenen Tür,
Da Helians Seele sich im rosigen Spiegel beschaut
Und Schnee und Aussatz von seiner Stirne sinken.

An den Wänden sind die Sterne erloschen
Und die weißen Gestalten des Lichts.

Dem Teppich entsteigt Gebein der Gräber,
Das Schweigen verfallener Kreuze am Hügel,
Des Weihrauchs Süße im purpurnen Nachtwind.

O ihr zerbrochenen Augen in schwarzen Mündern,
Da der Enkel in sanfter Umnachtung
Einsam dem dunkleren Ende nachsinnt,
Der stille Gott die blauen Lider über ihn senkt.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Helian

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Will Streets: A Soldiers’ Cemetery (Poem)

 

A Soldiers’ Cemetery

Behind that long and lonely trenchèd line
To which men come and go, where brave men die,
There is a yet unmarked and unknown shrine,
A broken plot, a soldiers’ cemet’ry.

There lie the flower of Youth, the men who scorned
To live (so died) when languished liberty:
Across their graves, flowerless and unadorned,
Still scream the shells of each artillery.

When war shall cease this lonely, unknown spot
Of many a pilgrimage will be the end,
And flowers will bloom in this now barren plot
And fame upon it through the years descend –
But many a heart upon each simple cross
Will hang the grief, the memory of its loss.

John William (Will) Streets
(1886 –1916)
A Soldiers’ Cemetery
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Herman Melville: Shelley’s Vision (Poem)

   

Shelley’s Vision

Wandering late by morning seas
When my heart with pain was low–
Hate the censor pelted me–
Deject I saw my shadow go.

In elf-caprice of bitter tone
I too would pelt the pelted one:
At my shadow I cast a stone.

When lo, upon that sun-lit ground
I saw the quivering phantom take
The likeness of St. Stephen crowned:
Then did self-reverence awake.

Herman Melville
(1819 – 1891)
Shelley’s Vision

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Marcel Schwob: Sous les vieux arbres gris… (Poème)

 

Sous les vieux arbres gris…

Sous les vieux arbres gris aux branches fantastiques,
Forêts ouvertes!
Etendant dans les airs tous leurs rameaux étiques,
Clairières vertes!
Les fleurs d’un rouge sombre ont des parfums mystiques,
Mares désertes!
Loin de nos constructions, nos usines pratiques,
Clairières vertes!
Et un pays étrange aux chaleurs magnétiques,
Forêts ouvertes!
Où rôdent sous les bois des formes extatiques,
Mares désertes!
Sous les vieux arbres gris aux branches fantastiques,
Forêts ouvertes!
Etendant dans les airs tous leurs rameaux étiques,
Clairières vertes!
Les fleurs d’un rouge sombre ont des parfums mystiques,
Mares désertes!
Dans les enlacements des lianes élastiques,
Forêts ouvertes!
On voit se profiler des colonnes antiques,
Clairières vertes!

Et des temples de marbre et d’immenses portiques,
Mares désertes!
Dans les brouillards dorés aux lueurs électriques,
Forêts ouvertes!
Des coupoles d’argent et des dômes féeriques,
Clairières vertes!
S’élèvent au-dessus de cités chimériques,
Mares désertes!
Et les femmes ont des passions hystériques,
Forêts ouvertes!
Pour assouvir les ruts de leurs mâles lubriques,
Clairières vertes!
Se livrant sur les toits, les terrasses de briques,
Mares désertes!
Au coucher du soleil, sous ses rayons obliques,
Forêts ouvertes!
On voit boire à grands traits les fauves faméliques,
Clairières vertes!
Et les guépards errer sur les places publiques.
Mares désertes!
La nuit on n’entend pas de prières bibliques,
Forêts ouvertes!
Ni de prêtres priant pour leurs saintes reliques,
Mares désertes!
Mais les chacals pleurant leurs pleurs mélancoliques,
Mares désertes!

Marcel Schwob
(1867-1905)
Sous les vieux arbres gris…
Mai 1885

Portrait: Félix Vallotton
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Georg Trakl: Menschliches Elend (Gedicht)

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Menschliches Elend

Die Uhr, die vor der Sonne fünfe schlägt —
Einsame Menschen packt ein dunkles Grausen,
Im Abendgarten kahle Bäume sausen.
Des Toten Antlitz sich am Fenster regt.

Vielleicht, daß diese Stunde stille steht.
Vor trüben Augen blaue Bilder gaukeln
Im Takt der Schiffe, die am Flusse schaukeln.
Am Kai ein Schwesternzug vorüberweht.

Im Hasel spielen Mädchen blaß und blind,
Wie Liebende, die sich im Schlaf umschlingen.
Vielleicht, daß um ein Aas dort Fliegen singen,
Vielleicht auch weint im Mutterschoß ein Kind.

Aus Händen sinken Astern blau und rot,
Des Jünglings Mund entgleitet fremd und weise;
Und Lider flattern angstverwirrt und leise;
Durch Fieberschwärze weht ein Duft von Brot.

Es scheint, man hört auch gräßliches Geschrei;
Gebeine durch verfallne Mauern schimmern.
Ein böses Herz lacht laut in schönen Zimmern;
An einem Träumer läuft ein Hund vorbei.

Ein leerer Sarg im Dunkel sich verliert.
Dem Mörder will ein Raum sich bleich erhellen,
Indes Laternen nachts im Sturm zerschellen.
Des Edlen weiße Schläfe Lorbeer ziert.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Menschliches Elend

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August Stramm: Begegnung (Gedicht)

 

Begegnung

Dein Gehen lächelt in mich über
Und
Reißt das Herz.
Das Nicken hakt und spannt.
Im Schatten deines Rocks
Verhaspelt
Schlingern
Schleudert
Klatscht!
Du wiegst und wiegst.
Mein Greifen haschet blind.
Die Sonne lacht!
Und
Blödes Zagen lahmet fort
Beraubt beraubt!

August Stramm
(1874-1915)
Begegnung, 1914

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Marcel Schwob: L’ombre visqueuse emplit… (Poème)

 

L’ombre visqueuse emplit…

L’ombre visqueuse emplit jusqu’au fond la chambrée,
Des moucherons gluants couvrent la planche à pain.
Deux soldats ronflent sous leur couverte cabrée:
C’est un bleu de tringlot avec son vieux copain.
Le long de la muraille écailleuse et sabrée
Par de grands crachats noirs, tourbillonne un lopin
De mouchoir instructif, à la teinte marbrée,
Coiffant le shako neuf d’oreilles de lapin.
Le brigadier, entrant, heurte, sous ses semelles,
La carcasse sonore et vide des gamelles:
Les hommes réveillés murmurent dans leur lit.
Il tâte de ses mains le bât-flanc et se couche
Puis dort, de-ci de-là, comme une souche,
Et sous son corps pesant fait craquer le châlit.

Marcel Schwob
(1867-1905)
L’ombre visqueuse emplit…

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Francisca Stoecklin: Angst (Gedicht)

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Angst

O wie ist diese Nacht so schwer,
Und wie hangen die Wolken so tief.
Warum stöhnen die sanften Tiere,
Bluten laubdunkle Bäume,
Seufzt in jedem Winkel der Tod?
Wo sind die blassen Engel geblieben
Und die zittergoldenen Sterne?
Ist Gott gestorben?
O, diese Nacht ist tausend Jahre schwer.

Auf der Brücke geht noch mit hastigen Schritten ein Mann.
Er wird zu spät kommen –

In der Mansarde salbt der junge Priester
Den Mund der Sterbenden.
Eine schwarze Blume wächst furchtbar in ihre Fieber,
Aber selig umglänzt der Mond ihre Wangen.

In meinem Zimmer knistert die Kerze.
Schmächtige Schatten steigen aus den Wänden:
Leben, die ich gelebt habe und vergaß.
Ein Gesicht weint lange in meinen Händen.

Francisca Stoecklin
(1894-1931)
Angst
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Brandon Shimoda: The Grave on the Wall

The Grave on the Wall is a memoir and a book of mourning, a grandson’s attempt to reconcile his own uncontested citizenship with his grandfather’s lifelong struggle.

Award-winning poet Brandon Shimoda has crafted a lyrical portrait of his paternal grandfather, Midori Shimoda, whose life—child migrant, talented photographer, suspected enemy alien and spy, desert wanderer, American citizen—mirrors the arc of Japanese America in the twentieth century.

In a series of pilgrimages, Shimoda records the search to find his grandfather, and unfolds, in the process, a moving elegy on memory and forgetting.

“Shimoda brings his poetic lyricism to this moving and elegant memoir, the structure of which reflects the fragmentation of memories. . . . It is at once wistful and devastating to see Midori’s life come full circle . . . In between is a life with tragedy, love, and the horrors unleashed by the atomic bomb.”––Booklist

Title: The Grave on the Wall
Author: Brandon Shimoda
Publisher: City Lights Publishers
Format: Paperback
ISBN-10 0872867900
ISBN-13 9780872867901
Publication Date: 06 August 2019
222 pages
List Price $16.95

# New books
Brandon Shimoda
The Grave on the Wall

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Georg Trakl: Menschheit (Gedicht)

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Menschheit

Menschheit vor Feuerschlünden aufgestellt,
Ein Trommelwirbel, dunkler Krieger Stirnen,
Schritte durch Blutnebel; schwarzes Eisen schellt,
Verzweiflung, Nacht in traurigen Gehirnen:
Hier Evas Schatten, Jagd und rotes Geld.
Gewölk, das Licht durchbricht, das Abendmahl.
Es wohnt in Brot und Wein ein sanftes Schweigen
Und jene sind versammelt zwölf an Zahl.
Nachts schrein im Schlaf sie unter Ölbaumzweigen;
Sankt Thomas taucht die Hand ins Wundenmal.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Menschheit, 1913

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Marcel Schwob: Chez Le Mastroquet (Poème)

  

Chez Le Mastroquet

Boutique sang de boeuf jusqu’au premier étage.
A travers le treillis défoncé du grillage
Des carreaux maculés. -Deux rideaux mal blanchis
Frôlant le crépi mort de leurs plis avachis.
Trois melons étalés en pleine devanture,
Près de beignets dorés dans un bain de friture.
Des raviers blancs suant du jus noir de pruneaux.
L’or fameux des harengs baisant de vieux cerneaux.
La trogne enluminée, à la rondeur bonasse,
Du patron ballonné jusqu’au cou de vinasse
Met une tache rouge au milieu du comptoir.
Quelques bouchers sanglants sortis de l’abattoir,

Coiffés d’une viscope à tournure de mitre,
Avalent sur le zing le vin bleuté d’un litre
Et puisent, pour se mettre en goût, au tas d’oeufs durs.
Contre le fond graisseux et charbonné des murs,
Une vieille qui dort laisse pendre sa lippe:
Un limousin plâtré crache en fumant sa pipe.

Marcel Schwob
(1867-1905)
Chez Le Mastroquet
Juin 1888

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