
Dit jaar staat het festival in het teken van Word on the street: de poëzie van het dagelijks leven. En er zijn veel, héél veel mooie programma’s om naar uit te kijken: van de poëzie van Spinvis, de geschiedenis van poesiealbums, een heuse Poetry Barbershop en Nailsalon, tot ecopoetics en straatactivisme. En natuurlijk horen, lezen en vieren we het werk van aanstormende en gevestigde dichters van over de hele wereld!
Met onder andere: Arlo Parks (GBR) / Spinvis (Erik de Jong) (NLD) / Dominique De Groen (BEL) / Aracelis Girmay (USA) / Nisrine Mbarki Ben Ayad (NLD) / Zoë McWhinney (GBR) / Radmila Petrović (SRB) / Marjolijn van Heemstra (NLD)
Meer informatie op website: https://www.poetry.nl/festival/
56e POETRY INTERNATIONAL FESTIVAL ROTTERDAM
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Vachel Lindsay
(1879 – 1931)
On the Road to Nowhere
What wild oats did you sow
When you left your father’s house
With your cheeks aglow?
Eyes so strained and eager
To see what you might see?
Were you thief or were you fool
Or most nobly free?
Were the tramp-days knightly,
True sowing of wild seed?
Did you dare to make the songs
Vanquished workmen need?
Did you waste much money
To deck a leper’s feast?
Love the truth, defy the crowd
Scandalize the priest?
On the road to nowhere
What wild oats did you sow?
Stupids find the nowhere-road
Dusty, grim and slow.
Ere their sowing’s ended
They turn them on their track,
Look at the caitiff craven wights
Repentant, hurrying back!
Grown ashamed of nowhere,
Of rags endured for years,
Lust for velvet in their hearts,
Pierced with Mammon’s spears,
All but a few fanatics
Give up their darling goal,
Seek to be as others are,
Stultify the soul.
Reapings now confront them,
Glut them, or destroy,
Curious seeds, grain or weeds
Sown with awful joy.
Hurried is their harvest,
They make soft peace with men.
Pilgrims pass. They care not,
Will not tramp again.
O nowhere, golden nowhere!
Sages and fools go on
To your chaotic ocean,
To your tremendous dawn.
Far in your fair dream-haven,
Is nothing or is all…
They press on, singing, sowing
Wild deeds without recall!
Vachel Lindsay poetry
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Trapped
Well and
If day on day
Follows, and weary year
On year. . and ever days and years. .
Well?
Adelaide Crapsey
(1878—1914)
Trapped
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Whoso list to hunt
Whoso list to hunt, I know where is an hind,
But as for me, hélas, I may no more.
The vain travail hath wearied me so sore,
I am of them that farthest cometh behind.
Yet may I by no means my wearied mind
Draw from the deer, but as she fleeth afore
Fainting I follow. I leave off therefore,
Sithens in a net I seek to hold the wind.
Who list her hunt, I put him out of doubt,
As well as I may spend his time in vain.
And graven with diamonds in letters plain
There is written, her fair neck round about:
Noli me tangere, for Caesar’s I am,
And wild for to hold, though I seem tame.
Thomas Wyatt
(1503 – 1542)
Whoso list to hunt,
I know where is an hind
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“Behold, the grave of a wicked man”
Behold, the grave of a wicked man,
And near it, a stern spirit.
There came a drooping maid with violets,
But the spirit grasped her arm.
“No flowers for him,” he said.
The maid wept:
“Ah, I loved him.”
But the spirit, grim and frowning:
“No flowers for him.”
Now, this is it —
If the spirit was just,
Why did the maid weep?
Stephen Crane
(1871—1900)
“Behold, the grave of a wicked man”
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Nacht=Klage
über den überverhofften betroffenen Abscheid ihrer lieben Freunde
Das große Liecht der Welt entzeücht sich nun der Erden
und eylet fort ins Meer / mit seinen müden Pferden;
man hängt die Fenster zu / weil Morpheus komt heran
eß sehnt sich nach dem Schlaff / was Odem blasen kan;
Man sieht der Sternen Heer mit ihrem Golde prangen;
Auch Luna zeiget uns das Silber ihrer Wangen
die Schaffe gehn zu Stall / der Schäffer geht zur Ruh;
eß regt sich niemand mehr / die Blumen tuhn sich zu;
Die Welt ist schon zu Bett / umringt mit vielen Träumen
Ich aber nur allein / ich geh hier bey den Bäumen
da weit und breit herum / der Tau / das Kind der Nacht
sampt meiner Zehren=qvell die Gräser feüchter macht.
Hier lass ich mein Gedicht / mein Traurgedicht erklingen
und hebe niedrig an / auff Deutsch also zu singen.
Mars / O Mars / bistu der Mann
denn das ganze diser Erden
Jezt muß pflicht= und dienstbar werden
der uns Seuffzen lehren kan?
Ich gedacht / Ich wolt alhier
bey den liebsten Freunden bleiben
und mit ihn′n die Zeit vertreiben
wer gedachte da an dihr?
In dem triffstu unsre Stadt
daß der werten Freunde hauffen
mehrstes teils davon gelauffen
O der zweymahl grimmen Taht!
Ich weiß nicht / wie mir geschehn
Ey / wo sind doch meine Lieben?
Wo ist der und der geblieben?
Läst sich hier denn niemand sehn?
Auff den Gassen ist Geschrey:
Cloris sizt schon auff dem Wagen
Galathee lest mir sagen
daß sie schon von hinnen sey.
Hie läufft der / und hohlt den Paß
Jener geht das Schiff zu frachten
Seumsahl wil man ganz verachten
hie hilfft keiner Augen naß.
Ich bin nicht mehr / die ich bin
wündsch Euch andern Glük zum Reisen
wolt euch selbst den Weg zwar weisen
doch man lest mich nicht dahin.
O diß hat der Krieg gemacht!
Phebus steiget auff und nieder
Galathe kombt schwerlich wieder
gibt sie einmahl guhte Nacht.
Gerne schryb ich weiter fort
doch die Faust wil mir erkalten
und kan kaum die Feder halten
guhte Nacht du liebster Ort.
Sibylla Schwarz
(1621-1638)
Nacht=Klage
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De Profundis
Es ist ein Stoppelfeld, in das ein schwarzer Regen fällt.
Es ist ein brauner Baum, der einsam dasteht.
Es ist ein Zischelwind, der leere Hütten umkreist —
Wie traurig dieser Abend.
Am Weiler vorbei
Sammelt die sanfte Waise noch spärliche Ähren ein.
Ihre Augen weiden rund und goldig in der Dämmerung
Und ihr Schoß harrt des himmlischen Bräutigams.
Bei der Heimkehr
Fanden die Hirten den süßen Leib
Verwest im Dornenbusch.
Ein Schatten bin ich ferne finsteren Dörfern.
Gottes Schweigen
Trank ich aus dem Brunnen des Hains.
Auf meine Stirne tritt kaltes Metall.
Spinnen suchen mein Herz.
Es ist ein Licht, das in meinem Mund erlöscht.
Nachts fand ich mich auf einer Heide,
Starrend von Unrat und Staub der Sterne.
Im Haselgebüsch
Klangen wieder kristallne Engel.
Georg Trakl
(1887 – 1914)
De Profundis
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2 Rue Haute Pierre
sonnet
Verlaine, je wappert gereïncarneerd als witte vlag
met een zwartwit-afbeelding van je bokkige kop
aan de gevel van het hoekhuis op de heuveltop
waar je ter wereld kwam op een milde zaterdag.
Soms vouwt de speelse bries je mond tot een lach,
soms lijk je sprekend op een hoofd in een strop.
Onder dit raam lag je, kapiteinszoon in hansop,
die de zomerhemel boven Metz ontwaken zag.
Je kon toen niet weten wat je wachtte in Parijs:
je eigen huilende baby in de slapeloze nacht,
de ontembare droom van gifgroen absintkruid
en de Ardennese jongen die je naar het paradijs
lokte met ogen als parels vol grijsblauwe pracht,
de Helse Bruidegom die jou koos als zijn bruid.
Thomas van der Zwan
2 Rue Haute Pierre
sonnet
Biografie: Thomas van der Zwan (1986) is een Vlaams-Nederlandse publicist die schreef voor o.a. Hollands Maandblad, Liter, De Optimist en Vuurland. Hij woont in Leuven en werkt als leerkracht Nederlands op een middelbare school. Websites: https://www.thomasvanderzwan.com/ en https://thomasvanderzwan.substack.com/
(photo: thomas van der zwan)
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Amaze
I know
Not these my hands
And yet I think there was
A woman like me once had hands
Like these.
Adelaide Crapsey
(1878—1914)
Amaze
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In der Frühe
Die Silhouette deines Leibs steht in der Frühe dunkel vor dem trüben Licht
Der zugehangnen Jalousien. Ich fühl, im Bette liegend, hostiengleich mir
zugewendet dein Gesicht.
Da du aus meinen Armen dich gelöst, hat dein geflüstert
»Ich muß fort« nur an die fernsten Tore meines Traums gereicht –
Nun seh ich, wie durch Schleier, deine Hand, wie sie mit leichtem Griff
das weiße Hemd die Brüste niederstreicht . .
Die Strümpfe . . nun den Rock . . das Haar gerafft . . schon bist du fremd,
für Tag und Welt geschmückt . .
Ich öffne leis die Türe . . küsse dich . . du nickst, schon fern, ein Lebewohl . .
und bist entrückt.
Ich höre, schon im Bette wieder, wie dein sachter Schritt im Treppenhaus
verklingt,
Bin wieder im Geruche deines Körpers eingesperrt, der aus den Kissen
strömend warm in meine Sinne dringt.
Morgen wird heller. Vorhang bläht sich. Junger Wind und erste Sonne will herein.
Lärmen quillt auf . . Musik der Frühe . . sanft in Morgenträume eingesungen
schlaf ich ein.
Ernst Stadler
(1883 – 1914)
In der Frühe
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luister
ik ben de profeet
van de herfst
het blad dat niet wil vallen
de twijfelende sneeuw
ik neem toe
toe tot in het duister
Messias van de winter
en loop over water
verlies in godsnaam je heldenmoed
Bert Bevers
luister
(Uit: De stilte voor de winter, Uitgeverij WEL, Bergen op Zoom, 1973)
Bert Bevers is dichter en schrijver. Hij woont en werkt in Antwerpen (Be)
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ARK presenteert met de duo-tentoonstelling Schemergebied van Maartje Korstanje en Vince Donders twee beeldhouwers die ieder vanuit een uitgesproken engagement op poëtische wijze reflecteren op de relatie tussen mens en natuur. Hun werk deelt een fascinatie voor processen van transformatie en beweegt zich tussen groei en verval, constructie en destructie, leven en vergankelijkheid.
Maartje Korstanje (Goes, 1982) maakt sculpturen en installaties van veelal natuurlijke materialen zoals klei, karton en textiel. In haar werk onderzoekt zij hoe organische vormen ontstaan, vergaan en opnieuw gestalte aannemen. Haar sculpturen lijken het tastbare eindpunt van een groeiproces — kwetsbaar, maar vitaal en resoneren met het denken rond het symbioceen, waarin samenwerking tussen mens en andere levensvormen centraal staat.
Vince Donders (Tilburg, 1991) construeert installaties van afval en industrieel rest- en constructiemateriaal. Thema’s als overconsumptie, ecologische uitputting en veerkracht vormen zijn uitgangspunt. Zijn werken zijn onheilspellend, dystopisch van aard en balanceren tussen postindustriële archeologie en sciencefiction.

In deze duo-presentatie ontmoeten hun werelden elkaar: beide kunstenaars bewegen zich op het grensvlak van ecologie en verbeelding. Samen creëren zij bij PARK een gelaagde omgeving waarin synthetisch en organisch, heden en toekomst, afbraak en schepping in elkaars verlengde liggen. Hun werk nodigt uit tot reflectie op de rol van de mens binnen een voortdurend veranderende wereld.
SCHEMERGEBIED
tentoonstelling Vince Donders en Maartje Korstanje
21.02.2026 tot 05.04 2026
PARK
Wilhelminapark 53, 5041 ED Tilburg
park(at)park013.nl
Facebook.com/Park013
https://www.instagram.com/park_tilburg/
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