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Francisca Stoecklin: Venus (Gedicht)

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Venus

O Tag der Gnade,
Sieg des frühlinghaften Glänzens!
Da sich das Meer
in dich hineingeliebt,
die schlankste Welle
deine Anmutslinie zog.
Und dann ihr kluges Spiel
auf ewige Zeit
in deine Adern sang,
damit du sein Geheimnis
großen Liebenden erhältst.

Ihr Priesterinnen,
die in Venus Zeichen flammt,
fühlt oft die Sehnsucht
schmerzend nach dem Meere,
und in den höchsten Liebesfesten
Tod und Todesangst.

Du aber Göttin
schwebst unsterblich,
lächelnd über allem –
und mit bestrickender Gebärde
hält deine Hand
die rosige Muschel
des Verschenkens.
Himmel und Qualen
der Jahrtausende!

Francisca Stoecklin
(1894-1931)
Venus
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Marcel Schwob: Le Lac Des Sylphes (Poème)

   

Le Lac Des Sylphes

Les sylphes ont un lac aux vagues cristallines
Où les brumes ont couleur d’or,
Où les nénuphars ont des teintes opalines
Sur l’onde qui dort.
Où les fleurs ont d’étranges lueurs irisées
Et des pistils phosphorescents,
Leurs pétales d’argent, leurs corolles frisées
En plis indécents;
La lune s’y reflète en miroitements jaunes
Ruisselant sur l’ombre des eaux
Et sautant, feux follets, des saules et des aunes
Aux sombres roseaux.
Dans les brouillards laiteux, des formes vaporeuses
Vont glissant et disparaissant,
Plongeant sous l’eau limpide et s’enfuyant, peureuses,
Aux souffles naissants.
Là-bas, le long de l’eau, sous les arbres des rives,
On entend piauler les oiseaux;
Parfois, dans le feuillage, on voit passer, furtives,
Les nymphes des eaux.

Sur la rivière
Légère
La barque passe
Et repasse
Sur l’eau.
Sylphe ou lutine
Butine
Aux fleurs flottantes
Et riantes
Dans l’eau.
Elle s’envole
Frivole
Toute pareille
A l’abeille
Sur l’eau.
Elle balance,
Et danse,
Sur l’herbe trotte
Et barbote
Dans l’eau.
Sur la rivière
Légère
La barque passe
Et repasse
Sur l’eau.

Et la barque s’arrête à ces rives, et longe
Leurs filets de mousse traînants.
Mais la troupe des sylphes s’enfuit et replonge
A nos cris gênants.

Marcel Schwob
(1867-1905)
Le Lac Des Sylphes
Mars 1885

Portrait: Félix Vallotton
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Georg Trakl: An die Melancholie (Gedicht)

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An die Melancholie

Immer wieder kehrst du Melancholie,
O Sanftmut der einsamen Seele.
Zu Ende glüht ein goldner Tag.

Demutsvoll beugt sich dem Schmerz der Geduldige,
Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn.
Siehe! es dämmert schon.

Wiederkehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches
Und es leidet ein anderes mit.

Schaudernd unter herbstlichen Sternen
Neigt sich jährlich tiefer das Haupt.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
An die Melancholie, 1913

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Marcel Schwob: Sonnet Pour Lui (Poème)

 

Sonnet Pour Lui

Quand tu ris, j’aime à voir tes yeux étinceler,
Tes lèvres se trousser en mignardes risettes,
La pourpre de ta chair, pour mieux me harceler,
Sourire et refléter de moqueuses fossettes.
Et pareil à ces dieux sifflant dans leurs musettes
Que nos vieux joailliers aimaient à bosseler
Sur les parois d’argent des massives cassettes
Et d’un burin d’acier finement ciseler,
Tu ris en entr’ouvrant les deux coins de tes lèvres,
Pour me montrer tes dents avec des mines mièvres,
Et tu plisses ta peau sous de vifs reflets d’or.
Combien je donnerais, ô mon petit dieu Faune,
Dont le rire pétille à la tiédeur du Beaune,
Pour rire avec toi seul, dans la nuit, quand tout dort!

Marcel Schwob
(1867-1905)
Sonnet Pour Lui
15 Janvier 1888

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August Stramm: Schön (Gedicht)

 

Schön

Wissen Tören
Wahr und Trügen
Mord Gebären
Sterben Sein
Weinen Jubeln
Haß Vergehen
Stark und Schwach
Unmöglich
Kann!
Dein Körper flammt!
Die Welt
Erlischt!

August Stramm
(1874-1915)
Schön, 1914

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Georg Trakl: Die junge Magd (Gedicht)

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Die junge Magd

1

Oft am Brunnen, wenn es dämmert,
Sieht man sie verzaubert stehen
Wasser schöpfen, wenn es dämmert.
Eimer auf und niedergehen.

In den Buchen Dohlen flattern
Und sie gleichet einem Schatten.
Ihre gelben Haare flattern
Und im Hofe schrein die Ratten.

Und umschmeichelt von Verfalle
Senkt sie die entzundenen Lider.
Dürres Gras neigt im Verfalle
Sich zu ihren Füßen nieder.

2

Stille schafft sie in der Kammer
Und der Hof liegt längst verödet.
Im Hollunder vor der Kammer
Kläglich eine Amsel flötet.

Silbern schaut ihr Bild im Spiegel
Fremd sie an im Zwielichtscheine
Und verdämmert fahl im Spiegel
Und ihr graut vor seiner Reine.

Traumhaft singt ein Knecht im Dunkel
Und sie starrt von Schmerz geschüttelt.
Röte träufelt durch das Dunkel.
Jäh am Tor der Südwind rüttelt.

3

Nächtens übern kahlen Anger
Gaukelt sie in Fieberträumen.
Mürrisch greint der Wind im Anger
Und der Mond lauscht aus den Bäumen.

Balde rings die Sterne bleichen
Und ermattet von Beschwerde
Wächsern ihre Wangen bleichen.
Fäulnis wittert aus der Erde.

Traurig rauscht das Rohr im Tümpel
Und sie friert in sich gekauert.
Fern ein Hahn kräht. Übern Tümpel
Hart und grau der Morgen schauert.

4

In der Schmiede dröhnt der Hammer
Und sie huscht am Tor vorüber.
Glührot schwingt der Knecht den Hammer
Und sie schaut wie tot hinüber.

Wie im Traum trifft sie ein Lachen;
Und sie taumelt in die Schmiede,
Scheu geduckt vor seinem Lachen,
Wie der Hammer hart und rüde.

Hell versprühn im Raum die Funken
Und mit hilfloser Geberde
Hascht sie nach den wilden Funken
Und sie stürzt betäubt zur Erde.

5

Schmächtig hingestreckt im Bette
Wacht sie auf voll süßem Bangen
Und sie sieht ihr schmutzig Bette
Ganz von goldnem Licht verhangen.

Die Reseden dort am Fenster
Und den bläulich hellen Himmel.
Manchmal trägt der Wind ans Fenster
Einer Glocke zag Gebimmel.

Schatten gleiten übers Kissen,
Langsam schlägt die Mittagsstunde
Und sie atmet schwer im Kissen
Und ihr Mund gleicht einer Wunde.

6

Abends schweben blutige Linnen,
Wolken über stummen Wäldern,
Die gehüllt in schwarze Linnen,
Spatzen lärmen auf den Feldern.

Und sie liegt ganz weiß im Dunkel.
Unterm Dach verhaucht ein Girren.
Wie ein Aas in Busch und Dunkel
Fliegen ihren Mund umschwirren.

Traumhaft klingt im braunen Weiler
Nach ein Klang von Tanz und Geigen,
Schwebt ihr Antlitz durch den Weiler,
Weht ihr Haar in kahlen Zweigen.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Die junge Magd, 1913

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Gertrude Stein: Johnny Grey

This image has an empty alt attribute; its file name is Gertrude_Stein_Paris_studio.jpegJohnny Grey

What did he say. I was disagreeing with him. He said he didn’t have it by his side. He said. Hurry.
Eat it.

I am not going to talk about it. I am not going to talk about it.

Another thing.

This is mentioned. He was silly. He said there would have been many more elevators if it hadn’t been for this war.
He was so thirsty.
They asked him.
Please.

If it weren’t for them there would be wind.
I said there wasn’t.
I said it was balmy.
I said that when I was little I asked for a closet.
This was the way it was written.
I was awed.
It is so injudicious to make plans.
We will not decide about three.
Three is the best way to add.
The bank opens tomorrow.
I was mistaken.
I hope I can continue.
To be a tailor.
The other said nothing.
The other one said he was hindering him and he made that mistake and he would not prepare further.
It is not deceiving.
I can say so gladly.
It’s always better.
It’s wonderful how it always comes out.

Conversational.
Plants were said to bring lining together. This is not deceived. This is not deceived. Plants.
Plants were said to bring meadows springing. Shattering stubbornly in their teeth.
Plants aid sad and not furniture.
This is it.
Plants are riotous.
Not even.
If you give money.
Plants are said to be left out if you give money.

Join or gray.
Points are spoken. This in one. Picturesque. It is just the same.
I cannot freeze.
I understand a picture. It is to have stop it who does. It is to have asked about it the sneezing bell. Bell or better.
A simple extenuation.
I mean to be fine with it.
A picture with all of it bitten by that supper. Call it. I shall please. Nowadays.
I find this a very pleasant pencil. Do I. I find this a very pleasant pencil. Do I find this a pleasant pencil.
How to give soldiers fresh water.
How do you.
You use the echoes.

Dear Jenny.
I am your brother. Nestling.
Nestling noses.
My gay.
Baby.
Little.
Lobster.
Chatter.
Sweet.
Joy.
My.
Baby.
Example.
Be good.
Always.

Six.
Seven.
Eight.
Nine.

All.
The.
Time.
Me.

Extra.
My.
Baby.

Scenes where there is no piece of a let it go.
No I am not pleased with their descriptions.
This is not their year.
Two of them.
Johnny Grey and Eddy.
Why not however.
It was not polite.
A long way.

I understand and I say, I understand him to say that, I see him I say I see him or I say, I say that I understand. What is it. He doesn’t realise. I don’t say that he isn’t there I don’t solidly favor him. I said I was prepared. I was prepared to relieve him. I was prepared to relieve him then or then and I was holding, I was holding anything. I am often for them. They gave it. They were pleased. So pleased and side with it. So pleased and have it. So have it and say it. Say it then. If he was promised, it, he had been left by the belief. He had the action. All old. In it. He was wretched. I do not believe or for it. I do not arouse rubbers. When we went away were we then told to be left with them. Do they or do they do it. Do they believe the truth.

I am beginning. Go on Saturday. I believe for Sunday. We deceived everbody.
I forgot to drink water.
No I haven’t seen it.
He said it.
It’s wonderful.
Target.

They don’t believe it either.
Call it.
That.
Fat.
Cheeks.
By.
That.
Time.
Drenced.

By.
That.
Time.
Obligation.
To sign.
That
Today
When
By
That
Field.
He said he was a Spanish family.
It will make.
A
Terrible

Not terrible.
It will not make that one believe me it is not for my pleasure that I promise it.
No
Neither.
That
Or
Another
Neither
One
Lightly
Widened.
Widened by what.
Not this.
Not left.
Buy
Their
It’s not a country.
I told him so.
I wish to begin.
Lining.
Of that thing.
By that time.
It.
Or.
It.
Was.
How.

We don’t know whom to invite for lunch. You told me you’d tell me. I don’t know.
Either.
I do get wonderful action into them don’t I.
Blame.
Worthy.
Out.
Standing.
Eraser.
That was a seat.
Leave it out.
Seat.
Stretch.
Sober.
Left.
Over.

Curling.
Irresistible.
I come to it at last.
I know what I want.
Call.
Tried.
To be.
Just.
Seated.
Beside.
The.
Meaning.
Please come.
I met.
A steady house which was neither blocking nor behaving as if it would for the road.
He looks like it.
A ladder insults.
Me.

I do stem when in.
I don’t look at them any more.
Johnny Grey.
What did I say.

I said I would leave it.
He was so kind.
That was lasting.
I am so certain.
Please.

It’s remarkable that I can make good sentences.
It reminds me of a play that I remember which is better.
It is better.
Everything.
In.

I am coming.
To it.
I know it.
Please.
Pleased.
Pleased with me.
Pleased with me.
Canvas covers.
I wished to go away.
I asked for an astonishing green I asked for more Bertie.
I asked only once.
Pack it.
Package.
A little leaving.
We went to eat.
I have plenty of food.

Always.
Nearly.
Always.
Certainly.
By an example.
I was never afraid.
He doesn’t say anything.

In that way.
Not after.
He was.
Sure.
Of it.
Then.
By then.
We were.
In Munich.
And sat.
Today.
By way
Of
Staring.
And nearly all of it.
In.
That.

Shining.
Firm.
Spread.
Paul.
Slices.

If I copy nature.
If I copy nature.
If I copy nature.
If I copy nature.
For it.
Open.
Seen
Piling.
Left.
In.
Left in.
Not in.
Border
Sew.
Spaces.

I.
Mean.
To.
Laugh.
Do be.
Do be all.
Do be all out.
If you can.
Come.
To stay.

And.
After.
All.
Have.
A.
Night.
Which.
Means.
That.
There
Is.

Not
This
Essential.

By that way.
It was all out in it.
By this time.

Which was reasonable and an explanation.
We never expected he would tell a lie.
Not this.

For.
More.
To be.
Indians are disappointing.

Not to me.
I was never disappointed in an Indian.
I was never disappointed in an Indian in any way.
How old are you.
Careless.
Heavy all the time.
I know she is.
I am.
Politely.
Finished.

Gertrude Stein
(1874-1946)
Johnny Grey

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Marcel Schwob: Triolet En Scie Majeure (Poème)

 

Triolet En Scie Majeure

Ce jeune lapin gras et digne
A pour petit nom Daniel.
Il est rouge comme une guigne,
Ce jeune lapin gras et digne.
Vous n’avez qu’à lui faire signe:
Il file doux comme du miel.
Ce jeune lapin gras et digne
A pour petit nom Daniel.
Ce jeune lapin gras et digne
A pour petit nom Daniel.
Si vous avez une consigne,
Ce jeune lapin gras et digne
De sa main blanche comme un cygne
Vous fera monter jusqu’au ciel.
Ce jeune lapin gras et digne
A pour petit nom Daniel.
Ce jeune lapin gras et digne
A pour petit nom Daniel.
Le teint fleuri comme la vigne,
Ce jeune lapin gras et digne,
Avec une oeillade maligne,
Flûte en parlant, comme Ariel.

Ce jeune lapin gras et digne
A pour petit nom Daniel.
Ce jeune lapin gras et digne
A pour petit nom Daniel.
Depuis huit jours il a la guigne,
Ce jeune lapin gras et digne:
Je ne puis écrire une ligne
Sans qu’il y soit trempé de fiel.
Ce jeune lapin gras et digne
A pour petit nom Daniel.

Marcel Schwob
(1867-1905)
Triolet En Scie Majeure
Juin 1888

Portrait: Félix Vallotton
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Marcel Schwob: Poésies En Argot (Poème)

 

Poésies En Argot

Tire-lupin et Grinche-tard
S’en allaient à la sorgue,
Jaspinons tout doux.
Ils virent en rompant un orgue
Avec un air ninar.
Tirlonfa,
Jaspinons tout doux;

Tirlonfa,
Jargonnons tout doux.
Il faudra prendre le grand truc,
Dit Grinche, sans haut braire,
Jaspinons tout doux;
Nous n’avons plus denier ni pluc,
Nous n’avons plus de caire.
Tirlonfa,
Jaspinons tout doux;
Tirlonfa,
Jargonnons tout doux.
Prenons bien garde à notre tronche,
La dure nous attend:
Jaspinons tout doux.
Et si tu remouches qu’il bronche,
Eschicquons en brouant.
Tirlonfa,
Jaspinons tout doux;
Tirlonfa,
Jargonnons tout doux!
Es-tu taffeur? barbote vite
Et ne prends que le blanc,
Jaspinons tout doux.
Et nous aurons une marmite,
Enfonce donc ton branc,
Tirlonfa,
Jaspinons tout doux;
Tirlonfa.

Jargonnons tout doux!
Malucé! mais les coups lansquinent,
Malucé! c’est le dab!
Jaspinons, tout doux.
Rompons -des digues qui jaspinent,
Malucé! c’est un cab. –
Tirlonfa,
Jaspinons tout doux;
Tirlonfa,
Jargonnons tout doux!

Marcel Schwob
(1867-1905)
Poésies En Argot

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Georg Trakl: Untergang (Gedicht)

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Untergang
(an Karl Borromäus Heinrich)

Über den weißen Weiher
Sind die wilden Vögel fortgezogen.
Am Abend weht von unseren Sternen ein eisiger Wind.

Über unsere Gräber
Beugt sich die zerbrochene Stirne der Nacht.
Unter Palmen schaukeln wir auf einem silbernen Kahn.

Immer klingen die weißen Mauern der Stadt.
Unter Dornenbogen
O mein Bruder klimmen wir blinde Zeiger gen Mitternacht.

Georg Trakl
(1887 – 1914)
Untergang, 1913

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Marcel Schwob: Les Remorqueurs De Macchabés (Poème)

  

Les Remorqueurs De Macchabés

Allons, Polyte, un coup de croc:
Vois-tu comme le mec ballotte.
On croirait que c’est un poivrot
Ballonné de vin qui barbote;
Pour baigner un peu sa ribote
Il a les arpions imbibés:
Mince, alors, comme il nous dégote,
Pauv’ remorqueurs de macchabés.
Allons, Polyte, au petit trot,
Le mec a la mine pâlotte:
Il a bouffé trop de sirop;
Bientôt faudra qu’on le dorlote,
Qu’on le bichonne, qu’on lui frotte
Les quatre abatis embourbés.
Vrai, dans le métier on en rote.
Pauv’ remorqueurs de Macchabés.

Allons, Polyte, pas d’accroc,
Tu pionces plus qu’une marmotte,
Nous pinterons chez le bistro:
Le nouveau dab de la gargote
A le nez comme une carotte
Pour tous les marcs qu’il a gobés.
Un verre, ça vous ravigote,
Pauv’ remorqueurs de macchabés!

ENVOI

Prince, Polyte de la flotte,
Plus boueux que trente barbets,
Nous vivons toujours dans la crotte,
Pauv’ remorqueurs de macchabés!

Marcel Schwob
(1867-1905)
Les Remorqueurs De Macchabés

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August Stramm: Spiel (Gedicht)

 

Spiel

Deine Finger perlen
Und
Kollern Stoßen Necken Schmeicheln
Quälen Sinnen Schläfern Beben
Wogen um mich.
Die Kette reißt!
Dein Körper wächst empor!
Durch Lampenschimmer sinken deine Augen
Und schlurfen mich
Und
Schlürfen schlürfen
Dämmern
Brausen!
Die Wände tauchen!
Raum!
Nur
Du!

August Stramm
(1874-1915)
Spiel, 1914

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