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Archive S-T

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Fjodor Tjoettsjev: Alles nam hij

Fjodor Tjoettsjev
(1803 – 1873)

Alles nam hij

Álles nam Hij, toen Hij de wrake zocht:
Gezondheid, wilskracht, adem, dromen,
Maar jou liet Hij, als enige, nog komen,
Opdat ik tot Hem bidden blijven mocht.

 

Fjodor Tjoettsjev, Все отнял у меня…, 1873
Vertaling Paul Bezembinder, 2016

Paul Bezembinder: zijn gedichten en vertalingen verschenen in verschillende (online) literaire tijdschriften. Zie meer op zijn website: www.paulbezembinder.nl

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Alfred Lord Tennyson: The Deserted House

fdm_tennyson

Alfred Lord Tennyson
(1809 – 1892)

The Deserted House

Life and Thought have gone away
Side by side,
Leaving door and windows wide.
Careless tenants they!

All within is dark as night:
In the windows is no light;
And no murmur at the door,
So frequent on its hinge before.

Close the door; the shutters close;
Or through the windows we shall see
The nakedness and vacancy
Of the dark deserted house.

Come away: no more of mirth
Is here or merry-making sound.
The house was builded of the earth,
And shall fall again to ground.

Come away: for Life and Thought
Here no longer dwell;
But in a city glorious –
A great and distant city -have bought
A mansion incorruptible.
Would they could have stayed with us!

Alfred Lord Tennyson
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Sibylla Schwarz: Am liebsten bey der Liebsten

Sibylla Schwarz
Am liebsten bey der Liebsten
(Zu Upatell, auff der Insel Riga gemacht)

Schawt doch, wie lustig Leben
das auff den Dörffern ist?
Ich will die Stadt wohl geben
dem, der sie außerkießt.
Schawt, wie die Bluhmen stehen,
wie lieblich sie doch sind,
und fast im Haus auffgehen,
schawt, wie man Obst hier findt.
Hört, hört doch einmahl singen
die lieben Vögelein,
last ewre Laut erklingen,
und stimmet mit ihn ein.
Fühlt ihr der Sonnen Strahlen
in ewern Häusern nicht?
hier läst sie auff uns fallen
fast doppelt heisses Licht.
Schmeckt kecklich diese Früchte,
die hier beyn Bauren seyn etc.
Seht, wie die Kühe weiden!
und auch der Schaffen Schar,
ich will die Stadt wohl meiden,
so bin ich auß Gefahr.
So schreckt mich die Posaune,
das Spiel der Schwerdter nicht,
die grausame Kartaune
kompt nie mir ins Gesicht.
Ja, alles was ich finde
in Dörffern weit und breit,
der Hirsch, das Schaff, das Rinde,
der Wälder Zierligkeit,
Das ist weit vohrzuziehen
den Sachen in der Stadt,
da man sich muß bemühen
und wirds doch niemahl satt.
Was sag ich? Nach dem allen
frag ich nicht sonders vihl;
mir soll die Stadt gefallen,
dieweil ich gerne will
Die Lust im Grünen lassen,
mein Lieb, mein eigen Ich
ist hier nicht ümbzufassen,
die ich lieb inniglich.
Ist hier auff grühner Awen,
und bey der Schaffen Schaar
kein einig mahl zu schawen,
drümb hat eß hier Gefahr.
Ich will die Stadt nicht meiden,
Ich hab sie außerkiest;
kanst du dein Lieb nicht leiden,
so sey nicht, wo sie ist.

Sibylla Schwarz (1621 – 1638)
Gedicht: Am liebsten bey der Liebsten
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Fjodor Tjoettsjev: Een skaldenharp

Fjodor Tjoettsjev
(1803 – 1873)

Een skaldenharp

O skaldenharp, zo ruw terzij gelegd,
in stof, in duisternis kwam jij terecht!
Maar straalde daar de toverende maan
met blauw-azuren schemerlicht jou aan,
dan werd jouw levendige klank gehoord,
een ziel was jij wier stilte werd verstoord.

Wat werd er in zo’n wonderlijke nacht
niet aan verleden aan het licht gebracht!
Klonk niet uit lang vervlogen tijden daar
de zang van een voorbije meisjesschaar,
in tuinen vrolijk bloeiend keer op keer
het trippelen van tienervoetjes teer?

 

Fjodor Tjoettsjev, Арфа скальда, 1838
Vertaling Paul Bezembinder, 2016
Een skald is een oud-Noorse hofdichter

Paul Bezembinder: zijn gedichten en vertalingen verschenen in verschillende (online) literaire tijdschriften. Zie meer op zijn website: www.paulbezembinder.nl

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Sibylla SCHWARZ: Die Lieb ist blind, und gleichwohl kan sie sehen

Sibylla Schwarz
Die Lieb ist blind, und gleichwohl kan sie sehen

Die Lieb ist blind, und gleichwohl kan sie sehen,
hat ein Gesicht, und ist doch stahrenblind,
sie nennt sich groß, und ist ein kleines Kind,
ist wohl zu Fuß, und kan dannoch nicht gehen.

Doch diss muß man auff ander’ art verstehen:
sie kan nicht sehn, weil ihr Verstand zerrint,
und weil das Aug des Herzens ihr verschwindt,
so siht sie selbst nicht, was ihr ist geschehen.

Das, was sie liebt, hat keinen Mangel nicht,
wie wohl ihm mehr, als andern, offt gebricht.

Das, was sie liebt, kan ohn Gebrechen leben;
doch weil man hier ohn Fehler nichtes find,
so schließ ich fort: Die Lieb ist sehend blind:
sie siht selbst nicht, und kans Gesichte geben.

Sibylla Schwarz (1621 – 1638)
Gedicht: Die Lieb ist blind, und gleichwohl kan sie sehen
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Fjodor TJOETTSJEV: Een sfinx is de natuur!

Fjodor Tjoettsjev
(1803 – 1873)

Een sfinx is de natuur!

Een sfinx is de natuur! – en juist het meest
Laat zij misschien de mens te gronde gaan
Doordat er, in de grond van haar bestaan,
geen raadsel ís, en ook nooit is geweest.

 

Fjodor Tjoettsjev, Природа — сфинкс, 1869.
Vertaling Paul Bezembinder, 2017.

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Gertrude STEIN: America

Gertrude Stein

(1874-1946)

America

Once in English they said America.
Was it English to them.
Once they said Belgian.
We like a fog.
Do you for weather.
Are we brave.
Are we true.
Have we the national colour.
Can we stand ditches.
Can we mean well.
Do we talk together.
Have we red cross.
A great many people speak of feet.
And socks.

 

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Sibylla SCHWARZ: Ein Christliches Sterblied

Sibylla Schwarz
Ein Christliches Sterblied

Wiltu noch nicht Augen kriegen,
O du gantz verbößte Welt,
Da du doch siehst niederliegen
Manchen außgeübten Helt,
Da du doch offt siehst begraben,
Die es nicht gemeinet haben!

Wie lang wiltu Wollust treiben?
Wielang, meinstu, hastu Zeit?
In der krancken Welt zu bleiben?
Wielang liebstu Uppigkeit?
Da doch einer nach dem andern
Muß auß disem Leben wandern.

Ey, was hastu fur Gedancken,
Wan da so viel Leichen stehn?
Wan da liegen so viel Krancken,
Die den Todt für Augen sehn?
Wan die Götter dieser Erden
Selber auch begraben werden?

Wirstu dich nicht eh bedencken,
Eh der warme Geist entweicht,
So wirstu dich ewig krencken,
Darümb, weil der Todt uns schleicht
Stündlich nach auff allen Seiten,
Soll man sich dazu bereiten.

Gib mir Gott ein Sehlig Ende,
Führ mich durch des Todes Thal,
Nimb mich fest in deine Hende,
Kürtze mir des Todtes Qual,
Laß mein Hertze nicht verzagen
Für des Todes grimmen Plagen!

Laß mir nach die schweren Sünde,
Gib mir deinen Frewdengeist,
Das ich Ruh der Sehlen finde!
Darüm bitt ich allermeist,
Laß mich auch ja nicht berauben,
Sondern mehr mir meinen Glauben!

Hier mein Gott, hie schlag und plage!
Hier, HERR Jesu, reck undt streck!
Hier hier trenne, brenn undt jage!
Hier reiß, schmeiß, krenck. senck undt schreck!
Laß mich hier die Straffe spüren,
Die mir solte dort gebüren!

Sibylla Schwarz (1621 – 1638)
Gedicht: Ein Christliches Sterblied
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Fjodor TJOETTSJEV: De twee zusjes

Fjodor Tjoettsjev
(1803-1873)

De twee zusjes

Ik zag jou bij je zusje staan,
In haar herkende ik jou weer,
De blik zo stil, de stem zo puur,
De frisheid van het ochtenduur,
het haar ondeugend als weleer!…

Het was of in een spiegelbeeld
nu alles weer aan mij verscheen:
Van vroeger tijd verdriet en vreugd,
Jouw nu voorgoed verloren jeugd,
Mijn liefde die allengs verdween!. . .

 

Fjodor Tjoettsjev, Двум сестрам, 1830
Vertaling Paul Bezembinder, 2017

Paul Bezembinder studeerde theoretische natuurkunde in Nijmegen. In zijn poëzie zoekt hij in vooral klassieke versvormen en thema’s naar de balans tussen serieuze poëzie, pastiche en smartlap. Zijn gedichten (Nederlands) en vertalingen (Russisch-Nederlands) verschenen in verschillende (online) literaire tijdschriften. Voorbeelden van zijn werk zijn te vinden op zijn website, www.paulbezembinder.nl

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Sibylla SCHWARZ: Ach wiltu mich verlassen

Sibylla Schwarz
Ach wiltu mich verlassen

Ach wiltu mich verlassen,
O liebste Galate?
du meinst, die ich nicht seh,
die müß ich auch fort hassen;

Nein, ich lieb solcher massen,
daß ich für dich vergeh,
und schmeltze, wie der Schne,
den Phebus pflegt zu fassen.

Du bist mein Freud und Wonn’
und meines Hertzens Sonn’!

Ach sih’, ich bin ergeben
dem, das du wenig liebst,
und darüm mich betrübst,
dem losen Venus Leben.

Sibylla Schwarz (1621 – 1638)
Gedicht: Ach wiltu mich verlassen
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Sibylla SCHWARZ: Epigramma

Sibylla Schwarz
Epigramma

Du meinst ich soll dein noch gedencken und dich lieben,
ob du mich schon verläst, ey sey doch nicht so toll,
Ich habe dir ja offt vor disem schon geschrieben:
Daß niemand Eysen, Stein und Klöze lieben soll.

Sibylla Schwarz (1621 – 1638)
Gedicht: Epigramma
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Gertrude STEIN: A Long Dress

Gertrude Stein

(1874-1946)

 

A Long Dress

That is the current that makes machinery,

that makes it crackle,

what is the current that presents a long line and a necessary waist.

What is this current.

What is the wind, what is it.

Where is the serene length,

it is there and a dark place is not a dark place,

only a white and red are black, only a yellow and green are blue,

a pink is scarlet, a bow is every color. A line distinguishes it.

A line just distinguishes it.

 

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