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Archive K-L

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Debut collection of poems from Zaffar Kunial

Original, touching and much-anticipated first collection from star of the Faber New Poets scheme.

 

Zaffar Kunial was born in Birmingham and lives in Hebden Bridge.

He published a pamphlet in the Faber New Poets series in 2014 and spent that year as the Wordsworth Trust Poet-in-Residence.

Since his first public reading, of ‘Hill Speak’ at the 2011 National Poetry Competition awards, he has spoken at various literature festivals and in programmes for BBC radio, and won the Geoffrey Dearmer Prize for his poem ‘The Word’.

 

Us (Faber New Poets)
by Zaffar Kunial (Author)
Paperback
5 Jul 2018
Paperback: 64 pages
Publisher: Faber & Faber
Language: English
ISBN-10: 0571337651
ISBN-13: 978-0571337651
Dimensions: 195 x 135 x 10 mm
Publisher: Faber & Faber

new books
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Jack Kerouac: Old Angel Midnight

Old Angel Midnight is a treasure trove of Kerouac’s experiments with automatic writing, a method he practiced constantly to sharpen his imaginative reflexes.

Recorded in a series of notebooks between 1956-1959, what Kerouac called his “endless automatic writing piece” began while he shared a cabin with poet Gary Snyder. Kerouac tried to emulate Snyder’s daily Buddhist meditation discipline, using the technique of “letting go” to free his mind for pure spontaneous writing, annotating the stream of words flowing through his consciousness in response to auditory stimuli and his own mental images.

Kerouac continued his exercise in spontaneous composition over the next three years, including a period spent with William Burroughs in Tangiers. He made no revisions to the automatic writing entries in his notebooks, which were collected and transcribed for publication as originally written.

Old Angel Midnight attests to the success of Kerouac’s experiment and bears witness to his commitment to his craft, and to the pleasure he takes in writing: “I like the bliss of mind.”

Jack Kerouac (1922-1969) was a principal actor in the Beat Generation, a companion of Allen Ginsberg and Neal Cassady in that great adventure. His books include On the Road, The Dharma Bums, Mexico City Blues, Lonesome Traveler, Visions of Cody, Pomes All Sizes (City Lights), Scattered Poems (City Lights), and Scripture of the Golden Eternity (City Lights).

Title Old Angel Midnight
Author Jack Kerouac
Preface by Ann Charters, Michael McClure
Collection City Lights/Grey Fox
Publisher City Lights Publishers
Poetry
Published 2016
Format Paperback
ISBN-10 087286703X
ISBN-13 9780872867031
94 pages
List Price $13.95

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Gertrud Kolmar: Der Wal (K. J. gewidmet)

Der Wal
K. J. gewidmet

Du. Dich wollt ich vom Himmel mir krallen,
Reißen tief in mein Leben hinein;
Tag ist eben zu Splittern zerfallen,
Sonne tröpfelt, nun süßerer Wein.
Ob meiner Hand,
Greisingewand,
Schleiert schon weißer der neblichte Schein.

Du. Du weidest auf kühleren Wiesen,
Schaumglasäckern, Gefilden der Flut,
Hinverwandelt zum schwebenden Riesen,
Der bei den Müttern der Bläue ruht.
Felsen von Eis
Stromen dir leis
Reinere Kissen, ihr silbernes Blut.

Was du empfunden, als Labe, als Beule,
Was du in Helle gedacht und begehrt,
Wirft dir vom Haupte die tanzende Säule
Höher ins Dunkel, das sprudelnde Schwert.
Lilie aus Gischt
Blüht und erlischt:
Seele, von ewigem Wogen verzehrt.

Warst du so stark je, so Stummheit und Rune?
War je dein Atem so hauchend und groß?
Stürzt dir mein frevelnder Schrei die Harpune,
Zerrst du durch jagende Qualen dich los?
Irgendwo weit,
Leicht in der Zeit,
Taumelt ein leeres, gekentertes Floß.

Gertrud Kolmar
(1894-1943)
gedicht: Der Wal

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Gertrud Kolmar: Der Engel im Walde

Der Engel im Walde

Gib mir deine Hand, die liebe Hand, und komm mit mir;
Denn wir wollen hinweggehen von den Menschen.
Sie sind klein und böse, und ihre kleine Bosheit haßt und peinigt uns.
Ihre hämischen Augen schleichen um unser Gesicht, und
ihr gieriges Ohr betastet das Wort unseres Mundes.
Sie sammeln Bilsenkraut . . .
So laß uns fliehn
Zu den sinnenden Feldern, die freundlich mit Blumen und
Gras unsere wandernden Füße trösten,
An den Strom, der auf seinern Rücken geduldig wuchtende
Bürden, schwere, güterstrotzende Schiffe trägt,
Zu den Tieren des Waldes, die nicht übelreden.

Komm.
Herbstnebel schleiert und feuchtet das Moos mit dumpf
smaragdenem Leuchten.
Buchenlaub rollt, Reichtum goldbronzener Münzen.
Vor unseren Schritten springt, rote zitternde Flamme,
das Eichhorn nur.
Schwarze gewundene Erlen züngeln am Pfuhl empor in
kupfriges Abendglasten.

Komm.
Denn die Sonne ist nieder in ihre Höhle gekrochen, und ihr
warmer rötlicher Atem verschwebt.
Nun tut ein Gewölb sich auf.
Unter seinem graublauen Bogen zwischen bekrönten Säulen
der Bäume wird der Engel stehn,
Hoch und schmal, ohne Schwingen.
Sein Antlitz ist Leid.
Und sein Gewand hat die Bleiche eisig blinkender Sterne
in Winternächten.
Der Seiende,
Der nicht sagt, nicht soll, der nur ist,
Der keinen Fluch weiß noch Segen bringt und nicht in
Städte hinwallt zu dem, was stirbt :
Er schaut uns nicht
In seinem silbernen Schweigen.
Wir aber schauen ihn,
Weil wir zu zweit und verlassen sind.

Vielleicht
Weht ein braunes, verwelktes Blatt an seine Schulter,
entgleitet;
Das wollen wir aufheben und verwahren, ehe wir weiterziehn.

Komm, mein Freund, mit mir, komm.
Die Treppe in meines Vaters Haus ist dunkel und krumm
und eng, und die Stufen sind abgetreten;
Aber jetzt ist es das Haus der Waise, und fremde Leute wohnen darin.
Nimm mich fort.
Schwer fügt der alte rostige Schlüssel im Tor sich meinen
schwachen Händen.
Nun knarrt es zu.
Nun sieh mich an in der Finsternis, du, von heut meine Heimat.
Denn deine Arme sollen mir bergende Mauern baun,
Und dein Herz wird mir Kammer sein und dein Auge mein
Fenster, durch das der Morgen scheint.
Und es türmt sich die Stirn, da du schreitest.
Du bist mein Haus an allen Straßen der Welt, in jeder
Senke, auf jedem Hügel.
Du Dach, du wirst ermattet mit mir unter glühendem
Mittag lechzen, mit mir erschauern, wenn Schneesturm
peitscht.
Wir werden dürsten und hungern, zusammen erdulden,
Zusammen einst an staubigem Wegesrande sinken und weinen …

Gertrud Kolmar
(1894-1943)
gedicht: Der Engel im Walde

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Gertrud Kolmar: Die Verlassene (An K. J.)

Die Verlassene
An K. J.

Du irrst dich. Glaubst du, daß du fern bist
Und daß ich dürste und dich nicht mehr finden kann?
Ich fasse dich mit meinen Augen an,
Mit diesen Augen, deren jedes finster und ein Stern ist.

Ich zieh dich unter dieses Lid
Und schließ es zu und du bist ganz darinnen.
Wie willst du gehn aus meinen Sinnen,
Dem Jägergarn, dem nie ein Wild entflieht?

Du läßt mich nicht aus deiner Hand mehr fallen
Wie einen welken Strauß,
Der auf die Straße niederweht, vorm Haus
Zertreten und bestäubt von allen.

Ich hab dich liebgehabt. So lieb.
Ich habe so geweint … mit heißen Bitten …
Und liebe dich noch mehr, weil ich um dich gelitten,
Als deine Feder keinen Brief, mir keinen Brief mehr schrieb.

Ich nannte Freund und Herr und Leuchtturmwächter
Auf schmalem Inselstrich,
Den Gärtner meines Früchtegartens dich,
Und waren tausend weiser, keiner war gerechter.

Ich spürte kaum, daß mir der Hafen brach,
Der meine Jugend hielt – und kleine Sonnen,
Daß sie vertropft, in Sand verronnen.
Ich stand und sah dir nach.

Dein Durchgang blieb in meinen Tagen,
Wie Wohlgeruch in einem Kleide hängt,
Den es nicht kennt, nicht rechnet, nur empfängt,
Um immer ihn zu tragen.

Gertrud Kolmar
(1894-1943)
gedicht: Die Verlassene

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Gertrud Kolmar: Krähen

 

Krähen

Ich will den Tag verbringen in den Feldern,
Will lächerlich wie jene Scheuche stehn;
Die großen Vögel möchten aus den Wäldern
Auch so auf mein Gewand herniederwehn,

Um Schultern krallen, flüstern in mein Ohr
Aus Mären, die im grünen Buch sie lasen,
Von Hugin und von Munin, Tyr und Thor,
Von Yggrasill dem Weltenbaum der Asen,

Und von der Väter Dienstwerk beim Adepten,
Des Roten Leuen Sud, dem Blumengift,
Der Mauerspalte, drein sie bergend schleppten
Des siechen Herrn geheim erfundne Schrift,

Und anderes Gewinde, blumig kraus,
Altfränkisch duftend wie Levkojenblüten,
Was ihnen nachtrab schrieb und Fledermaus
Und was sie selbst in klugen Häuptlein hüten.

Doch manche würden gleich die Scholle hacken
um meine Füße, die zum Kosten lädt
So wie ein Würzbrot, feucht und frisch vom Backen,
Bereitet mit dem blanken Feldgerät,

An weißen mandeln und dem Zitronat,
An Engerlingen sich und Würmern letzen,
Der Süße endlich satt zu Rast und Rat
Und schweigend sich auf meine Hände setzen.

Und einmal schlügen Schwärme, Riesenwehe,
Den wilden Flug aus Mitternacht mir nah
Mit harten Liedern, die nur ich verstehe,
In ihrem scharfen, ungefügen Krah,

Mit unheilvollem Braus im düstren Kleid
Und mit erzürntem, drohendem Bewegen;
So fielen sie in gotteslose Zeit
Und auf die Länder als ein schwarzer Regen,

Die Welt verstummte. Bis der Weiler stöhnte.
Und weithin klagte heulend eine Stadt
Zerfreßnes Auge, das den Vater höhnte
Und seiner Mutter Herz verstoßen hat.

Gertrud Kolmar
(1894-1943)
gedicht: Krähen

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Laure (Colette Peignot): Écrits

 

Écrits

La vie répond – ce n’est pas vain
on peut agir
contre – pour
La vie exige
le mouvement
La vie c’est le cours du sang
le sang ne s’arrête pas de courir dans les veines
je ne peux pas m’arrêter de vivre
d’aimer les êtres humains
comme j’aime les plantes
de voir dans les regards une réponse ou un appel
de sonder les regards comme un scaphandre
mais rester là
entre la vie et la mort
à disséquer des idées
épiloguer sur le désespoir
Non
ou tout de suite : le revolver
il y a des regards comme le fond de la mer
et je reste là
quelquefois je marche et les regards se croisent
tout en algues et détritus
d’autres fois chaque être est une réponse ou un appel

Laure
(Colette Peignot 1903 – 1938)
Écrits

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Gertrud Kolmar: Komm

Komm

O komm.
Du amethystenes Gewölbe großer Nacht.
O komm.
Du goldgestickte Decke über süßen Broten.
O komm.
Sternsamen, aus dem himmlischen Getreide rieselnd sacht.
O komm.
Du kupferdunkle Schlange, die mit Lebensgeifer spritzt die Toten.
O komm.
Du überm Alltag schwebende, verzückte Melodie,
O komm.
Ich möchte einmal dich mit Lippen fassen, eh ich sterbe.
O komm.
Du meine braune Rose. Solche gab es nie.
O komm.
Du samtner Taumund voll unsäglich süßer Herbe.
O komm.
Grau riesenhafter Turm, der in die Öden floh.
O komm.
Ich duck mit Schleierkäuzen mich am Fenster ohne Scheibe.
O komm.
Du steinernes Gesetz, das bröckelnd stürzte irgendwo.
O komm.
Ich richte die geborstne Tafel auf an finstrer Eibe.
O komm.
Du Zauberspange, die der unverstandne Spruch durchflicht.
O komm.
Mein Haupt in Ruhe, meine Stirn in Schlaf zu schließen.
O komm.
Du blauer Brunnen, der aus jeder Blume eine schöne Iris bricht.
O komm.
Du Regenbogenweinen, grasgesäumtes Fließen.
O komm.
Mein Kind. O komm, o komm, du Kind.
O komm.
Mein hohler Paukenschlag kann mich nicht mehr betäuben.
O komm.
Und willst du nicht, so nimm mich in den Wind.
O komm.
Und laß mich überm Meere, Ockersand, verstäuben.

Gertrud Kolmar
(1894-1943)
gedicht: Komm

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Gertrud Kolmar: Komm

Komm

Du hast meinem Munde die reife Granatfrucht geschenkt,
Des Apfels starken Saft, erzeugende Kerne,
Hast in die Himmelsgründe kristallen wachsender Sterne
Wurzeln des Rebstocks versenkt.

Blau schwellen Trauben: koste.

Siehe, ich bin ein Garten, den du gen Abend erreicht,
Fiebrige Arme an schlanker silberner Pforte zu kühlen,
Im verstummten Geäst Aprikose zu fühlen,
Bin unterm südlichen Hauch, der die Ruhende streicht,

Eine schmale, blasse Wiese.

Erschauerndes Gräsergefilde, lieg ich bereit und bloß;
Mitternachtsglut schloß mir Lippen bebender Winde zu,
Doch die verborgenste Blüte öffnet den purpurnen Schoß:
Du.

Du … komm…

Spüre, ich bin die Frau; meine klugen Finger erfüllen
Milchiges Porzellan mit Gewürzen der Lust,
Gießen zaubrisches Naß. Du spreitest aus Hüllen
Schlagenden Fittich, taumelst an meine Brust,

Sinkst, ein großes, lastendes Glück, in Tiefen.

Sanfter nun trägt dich die Flut, streichelt lässig die Flanken
Wuchtendem Schiffe, das drüben im Hafen war
Mit ragenden Schornsteintürmen, Masten hoher Gedanken;
Fühlst du die Möwe wehn dir durch rauchig wirbelndes
Haar?

Gertrud Kolmar
(1894-1943)
gedicht: Komm

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Out now: Kerouac on Record. A Literary Soundtrack

 

Out now:
Kerouac on Record ◊ A Literary Soundtrack
Edited by Simon Warner and Jim Sampas

Co-edited by Jack Kerouac’s nephew, including pieces written by Kerouac himself as well as interviews from major literary and musical figures including Allen Ginsberg, Lee Konitz and David Amram, Kerouac on Record gives a unique insight into how Kerouac brought his passion for jazz to his full creative output.

Kerouac on Record is the touchstone for the music of Kerouac – Kerouac’s love for music, the depth of its influence on his work, and the influence that his work continues to extend to waves of contemporary musicians, from David Bowie and Janis Joplin to Sonic Youth. It is a book rife with the work of cultural icons, essential for any fan of the Beat Generation and popular music alike.

About Kerouac on Record
He was the leading light of the Beat Generation writers and the most dynamic author of his time, but Jack Kerouac also had a lifelong passion for music, particularly the mid-century jazz of New York City, the development of which he witnessed first-hand during the 1940s with Charlie Parker, Dizzy Gillespie and Thelonious Monk to the fore.

The novelist, most famous for his 1957 book On the Road, admired the sounds of bebop and attempted to bring something of their original energy to his own writing, a torrent of semi-autobiographical stories he published between 1950 and his early death in 1969.

Yet he was also drawn to American popular music of all kinds – from the blues to Broadway ballads – and when he came to record albums under his own name, he married his unique spoken word style with some of the most talented musicians on the scene.

Kerouac’s musical legacy goes well beyond the studio recordings he made himself: his influence infused generations of music makers who followed in his work – from singer-songwriters to rock bands.

Some of the greatest transatlantic names – Bob Dylan and the Grateful Dead, Van Morrison and David Bowie, Janis Joplin and Tom Waits, Sonic Youth and Death Cab for Cutie, and many more – credited Kerouac’s impact on their output.

In Kerouac on Record, we consider how the writer brought his passion for jazz to his prose and poetry, his own record releases, the ways his legacy has been sustained by numerous more recent talents, those rock tributes that have kept his memory alive and some of the scores that have featured in Hollywood adaptations of the adventures he brought to the printed page.

1. Jack Kerouac’s Jazz Scene Jim Burns – 2. 2nd Chorus: Blues: Jack Kerouac Larry Beckett – 3. Duet for Saxophone and Pen: Lee Konitz and the Direct Influence of Jazz on the Development of Jack Kerouac’s ‘Spontaneous Prose’ Style Marian Jago Interview 1: Lee Konitz Marian Jago – 4. Jack Kerouac Goes Vinyl: A Sonic Journey into Kerouac’s Three LPs: Poetry for the Beat Generation; Blues and Haikus; and Readings by Jack Kerouac on the Beat Generation Jonah Raskin  – 5. Art Music: Listening to Kerouac’s ‘Mexico City Blues’ A. Robert Lee Interview 2: David Amram Pat Thomas – 6. Beat Refrains: Music, Milieu and Identity in Jack Kerouac’s The Subterraneans, the Metro-Goldwyn-Mayer Film Adaptation Michael Prince – 7. Bob Dylan’s Beat Visions (Sonic Poetry) Michael Goldberg – 8. Carrying a Torch for Ti Jean Paul Marion Interview 3: Richard Meltzer Michael Goldberg – 9. The Grateful Dead: Jack Manifested as Music Brian Hassett – 10. Driver Mark Bliesener – 11. Jim Morrison/Angel of Fire Jay Jeff Jones – 12. Light is Faster than Sound: Texans, the Beats and the San Francisco Counterculture Holly George-Warren – 13. Hit the Road, Jack: Van Morrison and On the Road Peter Mills – 14. Detecting Jack Kerouac and Joni Mitchell: A Literary/Legal (Not Musicological) Investigation into the Search for Influence Nancy Grace – 15. Kerouac and Country Music Matt Theado – 16. ‘Straight from the Mind to the Voice’: Spectral Persistence in Jack Kerouac and Tom Waits Douglas Field Interview 4: Barney Hoskyns Simon Warner – 17. From Beat Bop Prosody to Punk Rock Poetry: Patti Smith and Jack Kerouac; Literature, Lineage, Legacy Ronna Johnson Poems: Marc Zegans  Interview 6: Allen Ginsberg Pat Thomas – 18. Tramps Like Them: Jack and Bruce and the Myth of the American Road Simon Morrison Interview 5: Graham Parker Pat Thomas – 19. Punk and New Wave James Sullivan – Interview 7: Jim DeRogatis on Lester Bangs James Sullivan – 20. The Tribute Recordings Jim Sampas and Simon Warner  –  Jack Kerouac Biography –  Jack Kerouac Discography Dave Moore  –  Tribute Discography –  Kerouac/Cassady Song List Dave Moore/Horst Spandler

Simon Warner
is a journalist, lecturer and broadcaster who teaches Popular Music Studies at the University of Leeds in the UK. He has, over a number of years, written live reviews and counterculture obituaries for The Guardian and The Independent, and has a particular interest in the relationship between the Beat Generation writers–Jack Kerouac, Allen Ginsberg, William Burroughs and others–and rock culture. His previous books include Rockspeak: The Language of Rock and Pop (1996) and Howl for Now: A Celebration of Allen Ginsberg’s epic protest poem (2005). – Writes: Popular Music, North American Literature – Author of : Kerouac on Record, Text and Drugs and Rock ‘n’ Roll

Jim Sampas
is a music and film producer. His musical works often focuses on major cultural figures such Jack Kerouac (who is his Uncle), The Beatles, Bruce Springsteen, The Smiths, Bob Dylan, and The Rolling Stones. He has persuaded a galaxy of stars to partake of a unique aesthetic marriage, as vintage works are resurrected in contemporary arrangements in projects covered by such major news outlets as People Magazine, NPR, The New York Times, Entertainment Weekly, Rolling Stone, and many others. – Writes: Popular Music, North American Literature – Author of: Kerouac on Record

Following Text and Drugs and Rock ‘n’ Roll: The Beats and Rock Culture (2013), Simon Warner partners with Literary Executor of the Estate of Jack Kerouac, Jim Sampas, to go deeper into his exploration of the connections between the great figures of the Beat generation and the music of the so-called ‘rock era.’ Interspersed with exclusive interviews of the likes of Lee Konitz, Graham Parker, Lester Bangs, and Allen Ginsberg, the twenty chapters are signed by an impressive array of journalists, music industry professionals, rock critics, writers, film makers and academics from all over the world. Addressing such issues as the influence of jazz on Kerouac’s ‘spontaneous prose’ style, the lineage between his ‘Beat bop prosody’ and Patti Smith‘s ‘punk rock poetry,’ or his inspiring ‘the myth of the American road’ in Bruce Springsteen’s lyrics, they shed light on what appears to be a two-way relationship between popular music and the work of the author of On the Road. As Warner puts it: ‘if, for Kerouac, it was jazz that would have the principal impact, then it was rock on which the writer would have the main effect.’” – Olivier Julien, Lecturer in the History and Musicology of Popular Music, Paris-Sorbonne University, France

Kerouac on Record
A Literary Soundtrack
By: Simon Warner, Jim Sampas
Published: 08-03-2018
Format: Hardback
Edition: 1st
Extent: 480
ISBN: 9781501323348
Imprint: Bloomsbury Academic
Dimensions: 229 x 152 mm
RRP: £28.00

Kerouac on Record
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Gertrud Kolmar: Du

 

Du

Du. Ich will dich in den Wassern wecken!
Du. Ich will dich aus den Sternen schweißen!
Du. Ich will dich von dem Irdnen lecken,
Eine Hündin! Dich aus Früchten beißen,
Eine Wilde! Du. Ich will so vieles –
Liebes. Liebstes. Kannst du dich nicht spenden?
Nicht am Ende des Levkojenstieles
Deine weiße Blüte zu mir wenden?

Sieh, ich ging so oft auf harten Wegen,
Auf verpflastert harten, bösen Straßen;
Ich verdarb, verblich an Glut und Regen,
Schluchzend, stammelnd: “. . . über alle Maßen . . .”
Und die Pauke und das Blasrohr lärmten,
Und ich kam mit einer goldnen Kette,
Tanzte unter Lichtern, die mich wärmten,
Schönen Lichtern auf der Schädelstätte.

Und ich möchte wohl in Gärten sitzen,
Auch den Wein wohl trinken aus der Kelter,
Doch die Lider klafften, trübe Ritzen,
Und ich ward in Augenblicken älter.
Und auf meinen Leichnam hingekrochen
Ist die Schnecke träger Arbeitstage,
Zog den Schleimpfad dünner grauer Wochen,
Schlaffer Freude und geringer Plage.

In den Wäldern bin ich umgetrieben.
Ich verriet den Vögeln deinen Namen,
Doch die Vögel sind mir ferngeblieben;
Wenn ich weinte, zirpte keiner: Amen.
Und die Scheckenkühe an den Rainen
Grasten fort mit seltnem Häupterheben.
Da entfloh ich wieder zu den Steinen,
Die mir dieses Kind, mein Kind nicht geben.

Einmal muß ich noch im Finstren kauern
Und das Göttliche zu mir versammeln,
Es beschwören durch getünchte Mauern,
Seinem Ausgang meine Tür verrammeln,
Bis zum bunten Morgen mit ihm ringen.
Ach, es wird den Segen nimmer sprechen,
Nur mit seinem Schlag der erznen Schwingen
Diese flehnde Stirn in Stücke brechen…

Gertrud Kolmar
(1894-1943)
gedicht: Du

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Gertrud Kolmar : Nächte

 

Nächte

Deine Hände keimen in Finsternissen,
Und ich seh nicht, wie sie blühn,
Atmend aus dem Schnee der Kissen.
Meeresgrün,

Wogengrau verglitzern deine Augen;
Meine Wange leckt ihr Schaum.
Nelkenrote Quallen saugen . . .
Süßes Harz von weißem Birkenbaum

Tropft die Stille goldbraun nieder . . .
O breiter Flügel, zuckender Schulter entstiegen !
O bleicher Schwanenflügel, der mich beschattet!
O Nacken, flaumige Brust, o Leib, den ein Wiegen
Verschilfter Bucht umschläfert, zärtlich ermattet !

Libellensirrendes Wispern . . .

Gertrud Kolmar
(1894-1943)
gedicht: Nächte

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