
Trapped
Well and
If day on day
Follows, and weary year
On year. . and ever days and years. .
Well?
Adelaide Crapsey
(1878—1914)
Trapped
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Whoso list to hunt
Whoso list to hunt, I know where is an hind,
But as for me, hélas, I may no more.
The vain travail hath wearied me so sore,
I am of them that farthest cometh behind.
Yet may I by no means my wearied mind
Draw from the deer, but as she fleeth afore
Fainting I follow. I leave off therefore,
Sithens in a net I seek to hold the wind.
Who list her hunt, I put him out of doubt,
As well as I may spend his time in vain.
And graven with diamonds in letters plain
There is written, her fair neck round about:
Noli me tangere, for Caesar’s I am,
And wild for to hold, though I seem tame.
Thomas Wyatt
(1503 – 1542)
Whoso list to hunt,
I know where is an hind
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“Behold, the grave of a wicked man”
Behold, the grave of a wicked man,
And near it, a stern spirit.
There came a drooping maid with violets,
But the spirit grasped her arm.
“No flowers for him,” he said.
The maid wept:
“Ah, I loved him.”
But the spirit, grim and frowning:
“No flowers for him.”
Now, this is it —
If the spirit was just,
Why did the maid weep?
Stephen Crane
(1871—1900)
“Behold, the grave of a wicked man”
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Nacht=Klage
über den überverhofften betroffenen Abscheid ihrer lieben Freunde
Das große Liecht der Welt entzeücht sich nun der Erden
und eylet fort ins Meer / mit seinen müden Pferden;
man hängt die Fenster zu / weil Morpheus komt heran
eß sehnt sich nach dem Schlaff / was Odem blasen kan;
Man sieht der Sternen Heer mit ihrem Golde prangen;
Auch Luna zeiget uns das Silber ihrer Wangen
die Schaffe gehn zu Stall / der Schäffer geht zur Ruh;
eß regt sich niemand mehr / die Blumen tuhn sich zu;
Die Welt ist schon zu Bett / umringt mit vielen Träumen
Ich aber nur allein / ich geh hier bey den Bäumen
da weit und breit herum / der Tau / das Kind der Nacht
sampt meiner Zehren=qvell die Gräser feüchter macht.
Hier lass ich mein Gedicht / mein Traurgedicht erklingen
und hebe niedrig an / auff Deutsch also zu singen.
Mars / O Mars / bistu der Mann
denn das ganze diser Erden
Jezt muß pflicht= und dienstbar werden
der uns Seuffzen lehren kan?
Ich gedacht / Ich wolt alhier
bey den liebsten Freunden bleiben
und mit ihn′n die Zeit vertreiben
wer gedachte da an dihr?
In dem triffstu unsre Stadt
daß der werten Freunde hauffen
mehrstes teils davon gelauffen
O der zweymahl grimmen Taht!
Ich weiß nicht / wie mir geschehn
Ey / wo sind doch meine Lieben?
Wo ist der und der geblieben?
Läst sich hier denn niemand sehn?
Auff den Gassen ist Geschrey:
Cloris sizt schon auff dem Wagen
Galathee lest mir sagen
daß sie schon von hinnen sey.
Hie läufft der / und hohlt den Paß
Jener geht das Schiff zu frachten
Seumsahl wil man ganz verachten
hie hilfft keiner Augen naß.
Ich bin nicht mehr / die ich bin
wündsch Euch andern Glük zum Reisen
wolt euch selbst den Weg zwar weisen
doch man lest mich nicht dahin.
O diß hat der Krieg gemacht!
Phebus steiget auff und nieder
Galathe kombt schwerlich wieder
gibt sie einmahl guhte Nacht.
Gerne schryb ich weiter fort
doch die Faust wil mir erkalten
und kan kaum die Feder halten
guhte Nacht du liebster Ort.
Sibylla Schwarz
(1621-1638)
Nacht=Klage
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De Profundis
Es ist ein Stoppelfeld, in das ein schwarzer Regen fällt.
Es ist ein brauner Baum, der einsam dasteht.
Es ist ein Zischelwind, der leere Hütten umkreist —
Wie traurig dieser Abend.
Am Weiler vorbei
Sammelt die sanfte Waise noch spärliche Ähren ein.
Ihre Augen weiden rund und goldig in der Dämmerung
Und ihr Schoß harrt des himmlischen Bräutigams.
Bei der Heimkehr
Fanden die Hirten den süßen Leib
Verwest im Dornenbusch.
Ein Schatten bin ich ferne finsteren Dörfern.
Gottes Schweigen
Trank ich aus dem Brunnen des Hains.
Auf meine Stirne tritt kaltes Metall.
Spinnen suchen mein Herz.
Es ist ein Licht, das in meinem Mund erlöscht.
Nachts fand ich mich auf einer Heide,
Starrend von Unrat und Staub der Sterne.
Im Haselgebüsch
Klangen wieder kristallne Engel.
Georg Trakl
(1887 – 1914)
De Profundis
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2 Rue Haute Pierre
sonnet
Verlaine, je wappert gereïncarneerd als witte vlag
met een zwartwit-afbeelding van je bokkige kop
aan de gevel van het hoekhuis op de heuveltop
waar je ter wereld kwam op een milde zaterdag.
Soms vouwt de speelse bries je mond tot een lach,
soms lijk je sprekend op een hoofd in een strop.
Onder dit raam lag je, kapiteinszoon in hansop,
die de zomerhemel boven Metz ontwaken zag.
Je kon toen niet weten wat je wachtte in Parijs:
je eigen huilende baby in de slapeloze nacht,
de ontembare droom van gifgroen absintkruid
en de Ardennese jongen die je naar het paradijs
lokte met ogen als parels vol grijsblauwe pracht,
de Helse Bruidegom die jou koos als zijn bruid.
Thomas van der Zwan
2 Rue Haute Pierre
sonnet
Biografie: Thomas van der Zwan (1986) is een Vlaams-Nederlandse publicist die schreef voor o.a. Hollands Maandblad, Liter, De Optimist en Vuurland. Hij woont in Leuven en werkt als leerkracht Nederlands op een middelbare school. Websites: https://www.thomasvanderzwan.com/ en https://thomasvanderzwan.substack.com/
(photo: thomas van der zwan)
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