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FDM in Berlin

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POESIEFESTIVAL BERLIN: Ach, Europa

 

Das 18. poesiefestival berlin: Europa: Fata Morgana startet am 16. Juni 2017. Das Haus für Poesie erwartet rund 170 Dichterinnen und Dichter sowie Künstlerinnen und Künstler aus 42 Ländern. Wunsch, Fata Morgana oder Realität – die Europäische Union ist ins Wanken geraten und mit ihr europäische Werte wie Meinungs- und Kunstfreiheit, Vielfalt und Demokratie. Das neuntägige Festival präsentiert Innen- und Außenansichten auf die EU und Europa in poetischer Auseinandersetzung – in Lesungen, Konzerten, Performances und Ausstellungen in der Akademie der Künste. Zu den Höhepunkten gehören der große Auftakt mit Weltklang, einem Konzert aus Stimmen und Sprachen, drei D poesie mit mehreren Produktionen zwischen Text, Musik und Tanz sowie Auf ein Wort, Europa, das 22 internationale Dichterstimmen zu einer vielsprachigen Installation versammelt.

Weltklang – Nacht der Poesie
Freitag, 16.6., 19 Uhr
Das 18. poesiefestival berlin eröffnet mit Weltklang – Nacht der Poesie. Dichterinnen und Dichter aus verschiedenen Teilen der Welt lesen, performen und singen in ihrer Muttersprache. Eigens für diesen Abend erscheint eine Anthologie mit den deutschen Fassungen der Texte zum Mitlesen.
M. NourbeSe Philip aus Kanada, die ihre Wurzeln im karibischen Trinidad hat, trägt aus Zong! vor. Dem konzeptionellen Werk liegt ein juristischer Bericht über den Tod von 150 Afrikanern auf einem Sklavenschiff zugrunde. Die Gedichte des schottischen Autors John Burnside fangen „das Andersleben der Dinge ein“. Die deutsche Lyrikerin Dagmara Kraus schöpft an diesem Abend aus dem Fundus antiker Trauerkultur und moderner Plansprachen. Yasuki Fukushima ist einer der expressivsten Gegenwartslyriker Japans. Seine „zekkyō tanka“ (geschriene Tankas) trägt er zu Musik vor. Jan Wagner, der 2015 als erster Lyriker den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt, verbindet höchste Formbeherrschung mit überraschenden Wendungen, ohne traditionalistisch zu sein.
Zudem lesen Arnon Grünberg (Niederlande), James Noël (Haiti), Mila Haugová (Slowakei), Sergio Raimondi (Argentinien) und Charlotte Van den Broeck (Belgien) beim diesjährigen Weltklang.

drei D poesie
Samstag, 17. Juni, 20 Uhr, Wiederholung: Sonntag, 18. Juni, 15 Uhr
Zwischen Musik, Tanz und Poesie bewegt sich drei D poesie. Auf dem 18. poesiefestival berlin spielen Künstlerinnen und Künstler mit den Möglichkeiten der drei Genres, loten die Grenzen aus und suchen nach Berührungspunkten. In der Performance Ingesture von
Lyriker Christian Hawkey, Komponist und Musiker Roy Carroll und Choreografin und Tänzerin Maya Matilda Carroll dreht es sich um die Schriften von Charlotte Wolff, eine jüdische, deutsch-britische Ärztin, Sexologin und Schriftstellerin des frühen 20. Jahrhunderts. Für n/achtfüssig verwenden die Choreografin und Tänzerin Anna Huber und der Komponist und Musiker Hubert Machnik unveröffentlichte, aus Printmedien ausgeschnittene und auf Postkarten arrangierte Gedichte von Herta Müller. In der dritten Produktion Schulter von α und anderen, fernen Ländern entwickeln der Komponist Markus Pesonen und der Choreograf und Tänzer Shang-Chi Sun zusammen mit dem KNM Quartett ihr Werk aus dem Text „die menschen von einst liebten den tanz“ von Daniel Falb.

Auf ein Wort, Europa
Sonntag, 18.6., 20 Uhr
22 Dichterinnen und Dichter aus den Anrainerstaaten der Europäischen Union treffen auf dem 18. poesiefestival berlin für eine poetische Installation aufeinander; unter ihnen ist Abbas Beydoun (Libanon), ein Mitbegründer der zweiten arabischen Moderne, Monzer Masri (Syrien), der mit seiner „Gegendichtung“ jenseits von formalen und inhaltlichen Erwartungen Debatten auslöst, und Sjón (Island), der für seine Texte für Björk in Lars von Triers „Dancer in the Dark“ bekannt ist. Wie zeigt sich derzeit die europäische Idee außerhalb der europäischen Gemeinschaft? Die Lyrikerinnen und Lyriker präsentieren ihre poetischen Antworten auf das ins Wanken geratene Europa. Ihre Texte über Realitäten, Träume und Ängste zur EU tragen sie als polyglotte Soundcollage vor.
„Auf ein Wort, Europa“ findet in Kooperation mit dem Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung statt und wird gefördert vom Auswärtigen Amt.

VERSschmuggel kurdisch-deutsch
Dienstag, 20.6., 19.30 Uhr
Erstmals kommt kurdische Dichtung in Deutschland auf eine Festivalbühne. Mit ihrer langen mündlichen Tradition gehört das Kurdische trotz aller Repression zu den ältesten Sprachen der Welt. Die reiche kurdische Geschichte und Kultur spiegelt sich in vielen Dialekten und verschiedenen Schriftsystemen wider. Der kurdisch-deutsche VERSschmuggel bietet sechs kurdischen und sechs deutschen Dichterinnen und Dichtern Freiraum für ein Experiment: Paarweise übersetzen sie sich an drei Workshop-Tagen gegenseitig. Interlinearübersetzungen der Gedichte des jeweils anderen sind ihr Ausgangsmaterial, Dolmetscher übersetzen die Arbeitsgespräche. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden auf dem 18. poesiefestival berlin präsentiert.
Es lesen Eskerê Boyîk (Armenien), Yildiz Çakar (Türkei), Kerîm Kurmanc (Iran), Fatma Savci (Türkei/Schweden), Anahîta Şêxê (Syrien) und Mueyed Teyîb (Irak) mit den deutschen Autorinnen und Autoren Mirko Bonné, Carolin Callies, Simone Kornappel, José Oliver, Ilma Rakusa und Tobias Roth.
„VERSschmuggel kurdisch-deutsch“ wird gefördert vom Auswärtigen Amt und der Stiftung Preußische Seehandlung und findet statt in Kooperation mit Literature Across Frontiers/Literary Europe Live, gefördert durch das Programm Creativ Europe der Europäischen Union. Mit Dank an Övgü Gökçe Yaşa, Programmkoordinatorin bei Diyarbakır Sanat Merkezi.

Poesie und Propaganda
Freitag, 23.6., 19.30 Uhr
Was passiert heute in den analogen und digitalen Medien mit unserer Sprache? Wie wird Meinung gemacht, wie wird mit Worten politische Wirklichkeit hergestellt, und welche Rolle spielt dabei deren ästhetische Funktion, die verführt, verdammt und erfindet? Eine interdisziplinär besetzte Gesprächsrunde diskutiert auf dem 18. poesiefestival berlin das komplexe Wechselspiel von Lyrik, Rhetorik und Politik. Geformte Sprache als Mittel unterschiedlicher politischer Gruppierungen wird diskutiert, und die Dichtung im Dienste radikaler politischer Programme in der Literaturgeschichte und heute in den Blick genommen – mit aktuellen Beispielen wie den Propagandagedichten des IS und der sprachlichen Selbstinszenierung der neuen „Populisten“.
Es diskutieren Paula Diehl, Politikwissenschaftlerin (Bielefeld), Ursula Krechel, Autorin (Berlin), Philippe Joseph Salazar, Philosoph und Professor für Rhetorik (Kapstadt) und Joseph Vogl, Kultur- und Literaturwissenschaftler (Berlin), moderiert von Eva Geulen, Zentrum für Literaturforschung (Berlin).
„Poesie und Propaganda“ wird gefördert vom Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.

18. poesiefestival berlin: Europa_ Fata Morgana
16.-24. Juni 2017
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Das poesiefestival berlin ist ein Projekt des Hauses für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste. Es wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und das Auswärtige Amt.

  # website poesiefestival berlin  

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The BAUHAUS #itsalldesign in Art & Design Atomium Museum (ADAM) Brussel

The Bauhaus #itsalldesign
Art & Design Atomium Museum (ADAM)
16 maart – 11 juni 2017

Met The Bauhaus #itsalldesign is het Art & Design Atomium Museum [ADAM] verheugd om voor het eerst in haar jonge geschiedenis een tentoonstelling van het Vitra Design Museum te mogen verwelkomen. Deze retrospectieve biedt een complete kijk op het design van de Bauhaus-beweging. De tentoonstelling omvat tal van werken waarvan de meesten nooit eerder getoond werden, uit verschillende domeinen zoals design, architectuur, kunst, film en fotografie. Tegelijkertijd maakt ze ook een parallel tussen het design van het Bauhaus en de huidige tendensen en creaties op het vlak van design, kunst en architectuur. The Bauhaus #itsalldesign toont op die manier hoe actueel deze legendarische culturele instelling nog altijd is. De belangrijke figuren van het Bauhaus worden tentoongesteld zoals Marianne Brandt, Marcel Breuer, Lyonel Feininger, Walter Gropius en Wassily Kandinsky. De hedendaagse bijdrages komen onder andere van Olaf Nicolai, Adrian Sauer, Enzo Mari, Lord Norman Foster, Opendesk, Konstantin Grcic, Hella Jongerius, Alberto Meda en Jerszy Seymour.

Het doel van het “Staatliches Bauhaus”, dat in 1919 in Weimar werd opgericht door Walter Gropius, was een nieuw soort designers op te leiden. Studenten aan het Bauhaus moesten de ambachtelijke en artistieke grondbeginselen kennen, maar net zo goed de menselijke psyche, het perceptieproces, de ergonomie en de techniek – een beroepsprofiel waaraan designers vandaag nog altijd beantwoorden. Volgens het Bauhaus is de ontwerper belast met een zeer ruime, complete missie: hij is niet alleen verantwoordelijk voor het ontwerp van objecten die tegemoet komen aan de behoeften van het dagelijks leven, hij dient ook actief deel te nemen aan de transformatie van de maatschappij. Op die manier tekende het Bauhaus een allesomvattende visie op design uit, die vandaag opnieuw volop omarmd wordt. Termen als Social Design, Open Design of “design thinking” getuigen van een hernieuwde discussie over de vraag hoe ontwerpers hun werken opnieuw in een grotere context kunnen integreren en de maatschappij kunnen helpen heruitvinden.

Vanuit deze zeer actuele invalshoek toont de tentoonstelling het Bauhaus als een complexe, rijkgelaagde beweging, als een “labo van modernisme” dat nog altijd zeer aanwezig is in de designtendensen. De tentoonstelling bestaat uit vier delen met elk een aparte thematiek en begint met een overzicht van de historische en sociale context van het Bauhaus. Het tweede deel toont iconische werken van de beweging, maar ook miskende designobjecten en verkent het creatieproces – tussen kunst, ambacht, techniek en industrie. De thematiek van de ruimte komt aan bod in het derde deel en onderstreept het aantal kunstenaars dat zich aansloot bij de manier waarop het Bauhaus design formuleerde. Dit gold voor theatermakers, architecten die een reflectie rond minimalistische woningen voorstelden en kunstenaars die kleurtheorieën en ruimtelijke modellen ontwikkelden. Het Bauhaus komt hier naar voren als de eerste “totaalervaring” op het vlak van het artistieke modernisme, dat het design wil betrekken bij alle aspecten van het leven. Het vierde deel van de tentoonstelling focust op de communicatiestrategie van het Bauhaus, gaande van de typografie over de tentoonstellingen tot de experimentele artistieke foto’s en films. Hierbij wordt ook ingegaan op de vaak systematische manier waarop werd gewerkt aan de vorming van een mythe en een imago die vandaag nog altijd met de beweging worden geassocieerd.

In de hele expositie worden de actualiteit en de hedendaagse verankering van het Bauhaus onderstreept door historische werken van de periode van het Bauhaus parallel te tonen met die van hedendaagse designers. Zo worden de per computer vervaardigde meubelen van Minale Maede en Front voorgesteld, evenals het Hartz IV-Möbel van Van Bo Le-Mentzel, maar ook manifesten van designers als Hella Jongerius en Opendesk, interviews met ontwerpers als Lord Norman Foster, Enzo Mari, Sauerbruch Hutton en Jason Wu artistiek directeur van Boss Womanswear- of hommages aan het Bauhaus van designers zoals Mike Meiré, Studio Miro en Dokter and Misses. De reikwijdte van de invloed van het Bauhaus is duidelijk zichtbaar, van de auto-ontwerpen van Mercedes-Benz tot de meubelserie Pipe (2009) van Konstantin Grcic voor Muji en Thonet, geïnspireerd door Marcel Breuer. Opmerkelijk zijn ook de vier projecten die speciaal voor de tentoonstelling werden gemaakt door Adrian Sauer, kunstenaar uit Leipzig, Olaf Nicolai, conceptueel kunstenaar, evenals de kunstenaars en auteurs Joseph Grima en Philipp Oswalt.

De confrontatie tussen historische en hedendaagse werken werpt een nieuw licht op het design van de Bauhaus- beweging. Ze spreekt het cliché tegen dat wat men “Bauhaus-design” noemt vooral minimalistisch, koud en geometrisch is en toont daarentegen hoe de ontwerpers afkomstig van deze beweging een grote interesse hadden voor de sociale context, voor experimenten en voor het productieproces. Enerzijds wordt duidelijk dat tal van hedendaagse debatten op een verrassende manier aansluiten bij die van het Bauhaus, of het nu gaat om de mogelijkheden die worden geboden door de nieuwe productiemiddelen en materialen, de rol van de designer in de samenleving of de voordelen van multidisciplinair werk. Anderzijds blijkt dat het Bauhaus, door het uitbreiden van het begrip design, er mee voor gezorgd heeft dat het design zo alomtegenwoordig is in onze hedendaagse samenleving, een fenomeen dat al aangegeven wordt door de ondertitel van de tentoonstelling: The Bauhaus #itsalldesign.

In het kader van The Bauhaus #itsalldesign wordt een catalogus van meer dan 400 pagina’s uitgegeven, bestaande uit een gedetailleerd, rijkelijk geïllustreerd gedeelte evenals essays van gerenommeerde auteurs, met name Arthur Rüegg en Jan Boelen, en een glossarium met de belangrijkste begrippen van het Bauhaus-design. De hedendaagse visie van het Bauhaus wordt benadrukt door talrijke artikels van vermaarde designers, kunstenaars en architecten uit de hele wereld, onder wie Lord Norman Foster, Tobias Rehberger, Arik Levy en Hella Jongerius, die ideeën, projecten en thesissen voorstellen waaruit blijkt hoe actueel het Bauhaus wel is.
The Bauhaus #itsalldesign is een tentoonstelling van het Vitra Design Museum en de Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Bundeskunsthalle).

The Bauhaus #itsalldesign
van 16 maart tot en met 11 juni 2017 in het
Art & Design Atomium Museum – ADAM.
Belgiëplein 1, 1020 Brussel (Laken)
Het Art & Design Atomium Museum bevindt zich in het noordelijke deel van de stad Brussel, op 5 minuten wandelen van het metrostation Heizel/Heysel (lijn 6) en recht tegenover Paleis 5 van de Heizel, op 100m van het Atomium.

Van 16 maart tot en met 11 juni 2017 in het Art & Design Atomium Museum – ADAM.

# meer info op website Art & Design Atomium Museum (ADAM)

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17. POESIEFESTIVAL BERLIN: KEIN SCHÖNER LAND

poesiefestivalberlin_17_0117. poesiefestival berlin: Kein schöner Land

das 17. poesiefestival berlin stellt sich drängenden Fragen wie: Was ist das für ein Land, in dem wir leben und leben werden? Flucht und Migration verändern unsere Lebenswirklichkeit, und trotz aller Schwierigkeiten gewinnt Europa mit den Menschen, die aus aller Welt kommen, an Kulturen, Sprachen und Wort-Schätzen dazu. Das 17. poesiefestival berlin greift dies mit dem Motto „Kein schöner Land“ auf. Es findet vom 3. bis 11. Juni 2016 in der Akademie der Künste (Hanseatenweg 10) statt und gibt der internationalen Dichtkunst Bühne und Ort für Grenzüberschreitungen.

Eröffnet wird das 17. poesiefestival berlin: Kein schöner Land mit Weltklang – Nacht der Poesie, einem Konzert in verschiedenen Sprachen und mit internationalen Stimmen, darunter Caroline Bergvall (Norwegen), Luis Felipe Fabre (Mexiko), Gerhard Falkner, Uljana Wolf (Deutschland) und Ana Blandiana (Rumänien).
Poetry and conflict versammelt Dichterinnen und Dichter aus verschiedenen Kontinenten, die gesellschaftliche Realitäten ändern wollen – durch ihre Werke und Aktivitäten oder auch durch ihr Schweigen. Sie nahmen teil an Aufständen, an Kämpfen für Menschenrechte oder waren Zeugen von Kriegen: Gioconda Belli (Nicaragua), Bei Dao (China), Carolyn Forche (USA), Brian Turner (USA) und Gassan Zagtan (Palästina)

Mit Balkan Balcony holt das Festival Dichterinnen und Dichter nach Berlin, die den Balkan gemeinsam und jenseits nationalistischer Ideen neu diskutieren. Die Autoren, ihre Literaturen und Sprachen drifteten auseinander, so wie ihre Länder zuletzt im Jugoslawienkrieg. Es gibt Gräben zu überwinden. Erwartet werden Lindita Arapi (Albanien/Österreich), Kapka Kassabova (Bulgarien/UK), Damir Šodan (Kroatien/Niederlande), Ana Ristovi (Serbien), Theodoros Chiotis (Griechenland) und Aleš Šteger (Slowenien).

Schuberts „Die Winterreise“ wird mit Texten von Heiner Müller konfrontiert und aufgeführt von Corinna Harfouch und Nino Sandow.
Bei e.poesie verschmelzen elektronische Musik mit Poesie, Worte werden zu Beats. El Congo Allen, Kurator und Moderator des Abends, hat Kelvin Sholar (Pianist, Komponist/USA), Ryo Fujimoto (Musiker/Japan), Jimi Tenor (Musiker/Finnland), Jessie Kleemann (Autorin/Grönland) und Julian Herbert (Dichter, Musiker/Mexiko) gewinnen können.

Ein Dichter Abend wird gestaltet von und mit Monika Rinck.

17. poesiefestival berlin: Kein schöner Land
3.-11. Juni 2016
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Über das poesiefestival berlin: Das poesiefestival berlin ist das größte seiner Art in Europa und bringt jährlich rund 140 namhafte Dichterinnen und Dichter sowie Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt nach Berlin. Neben dem Buch hat sich die Dichtkunst längst auch andere Präsentationsformen gesucht und experimentiert mit Theater, Performance, Musik, Tanz, Film und digitalen Medien. Das Festival macht Poesie in ihrer ganzen Formenvielfalt erlebbar und zählt bis zu 13500 Besucher jedes Jahr. Es findet seit 2000 statt, seit 2008 ist die Akademie der Künste (Hanseatenweg 10) Austragungsort des Festivals.

# Rückfragen und Informationen website POESIEFESTIVAL BERLIN

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CALL FROM THE INTERNATIONAL LITERATURE FESTIVAL BERLIN FOR THE RELEASE OF POET ASHRAF FAYAD

FAYADH1414.01.2016 – Worldwide Reading of selected poems and other texts in support of Ashraf Fayadh.
The international literature festival Berlin (ilb) calls on all individuals, institutions, schools and media outlets that care about justice and freedom to participate in a worldwide reading of selected poems and other texts in support of Ashraf Fayadh, on 14 January 2016.

Ashraf Fayadh, a 35 year-old Palestinian poet and art curator, who lives in Saudi Arabia, has been sentenced to death by a Saudi court on 17 November 2015 for the “crime” of apostasy. He was denied access to a lawyer throughout his detention and trial.

Fayadh has been a key figure in taking Saudi contemporary art to a global audience. Chris Dercon, the director of Tate Modern, and a friend of the poet, described him as “someone who is outspoken and daring.”

Besides renouncing Islam, Fayadh also stands accused of blaspheming and promoting atheism through his collection of poetry, Instructions Within, published in 2008. Fayadh has asserted that the poems are “just about me being [a] Palestinian refugee … about cultural and philosophical issues. But the religious extremists explained it as destructive ideas against God.”

The charges, coupled with the lack of due legal process, show that it is not Fayadh who is guilty but rather Saudi Arabia that is once again guilty of disregarding human rights and the rule of law. In various surveys the kingdom continually ranks as one of the least free countries in the world. According to Human Rights Watch, Saudi Arabia’s ever more repressive laws now criminalize free expression and give the authorities excessive police powers that are not subject to judicial oversight.

FAYADH13Ashraf Fayadh’s case is not the story of one man, but a symbol for all the victims of a deeply repressive regime that is supported by Western governments who claim to value freedom and democracy above all. Right now Saudi Arabia sits on the UN Human Rights Council, a body whose members are supposedly those who uphold the highest standards of civil liberties. Saudi Arabia is there since 2013 thanks to secret vote-trading deals conducted with the UK, as revealed by Wikileaks. Other Western countries keep weapons and legitimacy streaming towards Saudi Arabia in order to keep oil flowing towards themselves. Caught in the current are ordinary people like Ashraf Fayadh, whose rights go unheeded in the kingdom and abroad.

Amidst all the recent outrage expressed by Western leaders against IS, in the rhetoric of war and threats of retribution, there has not been a word about Saudi Arabia’s role in helping to promulgate the virulent form of Islam practiced by IS. There is no doubt about the overlaps in their ideology: both certainly endorse lashing or beheading (on the latter front Saudi Arabia actually outdid IS in the last year) anyone who does not share their views.

With this worldwide reading, we demand that the UK and US governments intervene on behalf of Ashraf Fayadh as a first step towards pressuring Saudi Arabia to raise its human rights standards.

We further demand that the United Nations suspend Saudi Arabia from the Human Rights Council until its abysmal record on upholding civil liberties improves.

We also call on Western governments, especially in the UK and the US, to acknowledge the problems inherent in maintaining cozy, unquestioning relations with a country renowned for systematic human rights abuses.

# Website International Literature Festival Berlin 2016

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JOEP EIJKENS: ‘DAS GRÖSSTE ANTIQUARIAT BERLINS’

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‘Das grösste Antiquariat Berlins’

Tegenwoordig komt het er nauwelijks meer van. Maar vroeger vond ik het een aantrekkelijke manier om een grote stad te verkennen: van het ene naar het andere antiquariaat. Want je kwam dan vaak op plekken waar je anders nooit heen zou zijn gegaan en hoefde niets te vinden om toch een leuke dag te hebben. Maar internet heeft ook wat dat betreft veel veranderd – vele antiquariaten verdwenen of zijn nog enkel virtueel te bezoeken.

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In Berlijn zijn gelukkig nog genoeg antiquariaten om de hierboven weg te volgen, al is ook daar de spoeling dunner geworden, zo merkte ik afgelopen september. Maar goed, zoveel tijd wilde ik deze keer niet spenderen. Ik koos meteen maar voor ‘Buch-Antiquariat Hennwack, das grösste Antiquariat Berlins’. De boekhandel ligt aan de Albrechtstrasse in Berlin-Steglitz en is grotendeels gevestigd in een voormalige drukkerij, te bereiken via een poort en binnenplaats. ‘Wir bieten Ihnen ca. 270.000 Bücher auf 1300 Quadratmetern’, meldt een keurige folder die al klaar ligt op de balie. Daarchter zit een vriendelijke man, op dat moment het enige personeelslid. Of ik foto’s mag maken? Dat kan ik beter aan zijn baas vragen.

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In afwachting van diens komst bezoek ik ‘mijn afdeling’: fotoboeken. Zeker, ze hebben er heel wat staan, maar kwantiteit is iets anders dan kwaliteit. Interessanter is om gang in gang uit te lopen langs de meest uiteenlopende boeken, keurig gerubriceerd – van wetenschappelijke literatuur tot Russische boeken, van judaica tot ‘Orientalistik’. Alleen al met de tijdschriften zou je een aparte winkel kunnen vullen. Er lopen overigens nauwelijks klanten rond. Het ‘Bücher-Café’ lijkt ook gesloten.

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Kijk, daar arriveert de baas. Ik mag fotograferen wat ik wil. Wist ik trouwens dat ze ook de beschikking hebben over een ‘bequemes Online-Shop-System’? Even later gaat hij zelf het internet op terwijl ik nogmaals het papieren labyrint betreed, ditmaal om wat foto’s te maken. Mooi dat Bertolt Brecht ook van de partij is.

Joep Eijkens

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Tekst en fotografie Joep Eijkens

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Berliner Plakate IV: Protest

Nachrichten aus Berlin

Unser Korrespondent Anton K. berichtet:

Berliner Plakate IV: Protest

Photos Anton K.

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Berliner Plakate III: Protest

Nachrichten aus Berlin

Unser Korrespondent Anton K. berichtet:

Berliner Plakkaten III

Photos Anton K.

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Anton K. & Paul Boldt: Reise nach Berlin

Anton K.: Pictures of a journey to Berlin, 2009

Mit ein gedicht von Paul Boldt (1885-1921)

Berlin

Die Stimmen der Autos wie Jägersignale
Die Täler der Straße bewaldend ziehn.
Schüsse von Licht. Mit einem Male
Brennen die Himmel auf Berlin.

Die Spree, ein Antlitz wie der Tag,
Das glänzend meerwärts späht nach Rettern,
Behält der wilden Stadt Geschmack,
Auf der die Züge krächzend klettern.

Die blaue Nacht fließt in der Forst.
Sie fühlt, geblendet, daß du lebst.
Schnellzüge steigen aus dem Horst!
Der weiße Abend, den du webst,

Fühlt, blüht, verblättert in das All.
Ein Menschenhände-Fangen treibst du
Um den verklungnen Erdenball
Wie hartes Licht; und also bleibst du.

Wer weiß, in welche Welten dein
Erstarktes Sternenauge schien,
Stahlmasterblühte Stadt aus Stein,
Der Erde weiße Blume, Berlin.

Paul Boldt (1914)

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Berliner Mauer (1961-1989)

Berliner Mauer (1961-1989)

13 August 1961,  50. Jahrestag des Mauerbaus

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße

Berliner Mauer, Bernauer Straße

Berliner Mauer, Bernauer Straße

Berliner Mauer, Liesenstraße

Berliner Mauer, Invalidenfriedhof

Berliner Mauer, Mauerpark, Schwedter Straße

Berliner Mauer, Mauerpark, Schwedter Straße

Berliner Mauer, Mauerpark, Schwedter Straße

Berliner Mauer, Niederkirchnerstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

#

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

Berliner Mauer, Mühlenstraße

 

Berliner Mauer (1961-1989)

13 August 1961, 50. Jahrestag des Mauerbaus

photos: anton K.

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Art in Berlin January 2011

Freedom of Speech

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Potzdamerplatz

Kurfürstendamm

Kurfürstendamm

Nachrichten aus Berlin:

unser Korrespondent Anton K. berichtet

January 2011- fleursdumal.nl magazine

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Nachrichten aus Berlin: Reflections 3

Nachrichten aus Berlin: Reflections 2

Photos Anton K. – Berlin 2010

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Totenmasken in Berlin

Luise Köningin von Preussen

Heinrich von Treitschke

Franz Liszt

Anton Brückner

Paul Wegener

Museum Hamburger Bahnhof Berlin

Totenmasken

Nachrichten aus Berlin

Photos Anton K.

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